Baumaßnahmen für das Landeskriminalamt in Hannover beginnen in 2020

18. Oktober 2019 | Themenbereich: Landeskriminalamt, Niedersachsen, Polizei | Drucken

Nach der Aufhebung des ursprünglichen Vergabeverfahrens zur Verbesserung der Unterbringung des Landeskriminalamtes in Hannover steht jetzt das Konzept, in welchem Zeitrahmen die notwendigen Baumaßnahmen durchgeführt werden sollen. „Die Sanierung von einzelnen Gebäudeteilen kann bereits im Jahr 2020 beginnen. Die dafür erforderlichen Haushaltsmittel stehen bereit“, sagte Minister Hilbers anlässlich der Präsentation der Ergebnisse der zuständigen Lenkungsgruppe.

Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, ergänzt: „Nachdem bereits seit Jahren Haushaltsmittel für die Baumaßnahmen des LKA zur Verfügung stehen, geht es jetzt endlich voran. Das ist nach den letzten Entwicklungen eine positive Nachricht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landeskriminalamtes.“

Vorgesehen sind eine umfassende Sanierung der vorhandenen Gebäude am Standort „Am Waterlooplatz“ sowie die Errichtung einzelner Neubauten. Dabei sollen die zahlreichen Sanierungs- und Neubaumaßnahmen in mehrere Einzelprojekte aufgeteilt werden, um auf diesem Wege schneller Aufträge an Bauunternehmen vergeben zu können.

Die Errichtung eines Kriminaltechnischen Institutes (KTI) am Waterlooplatz ist nach wie vor die zentrale Neubaumaßnahme im Gesamtprojekt. Wegen des hohen Technisierungsgrades dieses speziellen Laborgebäudes i.V.m. erheblichen Planungsaufwänden, ist hier mit einem Baubeginn nicht vor 2022 zu rechnen.

Daher wird das bisherige Dienstgebäude des KTI am bisherigen Standort „Schützenstraße“ in die jetzigen Baumaßnahmen mit einbezogen. Dort sind zahlreiche Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten beabsichtigt, um die Leistungsfähigkeit dieser Spezialdienststelle auch weiterhin für den Übergangszeitraum zu garantieren.

„Für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünsche ich mir eine schnelle Verbesserung der Unterbringungssituation “ so LKA-Präsident Friedo de Vries. „Es ist nachvollziehbar, dass die technischen Anforderungen an die geplanten Gebäude einen hohen zeitlichen Vorlauf in Anspruch nehmen – umso wichtiger, dass die Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten am heutigen KTI in der Schützenstraße schnellstmöglich beginnen.“

Um die parallel laufenden Sanierungs- und Neubaumaßnahmen zu koordinieren wurde im Staatlichen Baumanagement Hannover eine zentrale Koordinierungsstelle eingerichtet, die mit den fachlich verantwortlichen Organisationseinheiten im Landeskriminalamt eng zusammen arbeitet und die komplexen Bauaufgaben und den notwendigen Ressourceneinsatz bündeln.