Herrmann zum Ergebnis des “Länderübergreifenden Sicherheitstags”

17. Oktober 2019 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Gestern hat in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ein “Länderübergreifender Sicherheitstag” stattgefunden. In Bayern beteiligten sich daran die Polizeipräsidien Schwaben Nord und Schwaben Süd/West mit insgesamt rund 1.000 Polizistinnen und Polizisten sowie mehr als 100 Unterstützungskräften beispielsweise vom Technischen Hilfswerk und von anderen Sicherheitsbehörden. “Unser länderübergreifender Sicherheitstag war erfolgreich”, lautete das Fazit von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. “Dank der hohen Polizeipräsenz hat die Aktion für mehr Sicherheit auf öffentlichen Straßen und Plätzen in Schwaben gesorgt. Derartige Sicherheitstage werden wir gemeinsam mit unseren Partner-Bundesländern auch künftig durchführen, natürlich in unterschiedlichen Regionen Bayerns.”

Wie Herrmann erläuterte, kontrollierte die Bayerische Polizei in Schwaben an 113 Kontrollstellen etwa 4.700 Personen sowie 2.400 Fahrzeuge. Die Fahnder stellten dabei unter anderem 929 Ordnungswidrigkeiten und 38 Straftaten fest, beispielsweise wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, das Betäubungsmittelgesetz und das Jugendschutzgesetz. Darüber hinaus wurden sieben Haftbefehle vollstreckt. Unter anderem gab es Kontrollstellen auf den Bundesautobahnen A7, A8 und A96 sowie Jugendschutzkontrollen und Kontrollen im Rotlichtmilieu. Zusätzlich führte die Polizei zum Beispiel Aktionen für einen sicheren Schulweg durch, hatte Info-Stände in Fußgängerzonen unter anderem zum Thema ‘Einbruchskriminalität’ und bot Präventionsvorträge an, beispielsweise zum Schutz vor Sexualstraftaten.

Über weitere Details zu den Ergebnissen des ‘Länderübergreifenden Sicherheitstags’ informieren die Polizeipräsidien Schwaben Nord und Schwaben Süd/West unmittelbar. Beispielsweise gelang es der Augsburger Kriminalpolizei, in der Wohnung eines 34-jährigen Augsburgers knapp fünf Kilogramm Amphetamin, rund ein Kilogramm Ecstasy, 60 LSD-Trips sowie weitere Betäubungsmittel sicherzustellen.

Die im Juni 2019 zwischen Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland geschlossene Kooperationsvereinbarung soll nach Herrmanns Worten die länderübergreifende Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum weiter intensivieren. Sie umfasst neben regelmäßigen länderübergreifenden Fahndungs- und Kontrollaktionen und verstärkten Präventionsaktivitäten vor allem einen besseren Informationsaustausch, beispielsweise in der Kriminaltechnik.