Erhöhte Gefahr in Herbst- und Wintermonaten! – Was gegen Einbruch wirklich hilft

8. Oktober 2019 | Themenbereich: Security | Drucken

Jedes Jahr steigen die Einbruchszahlen im Zeitraum von Oktober bis März
Experten wissen: Die frühe Dämmerung hilft den Einbrechern
Nur zertifizierte mechanische und elektronische Sicherheitstechnik, gepaart mit dem richtigen Verhalten, bietet wirkungsvollen Schutz

Abends wird es wieder früher dunkel: Eine willkommene Einladung für Einbrecher. In der dunklen Jahreszeit schnellt die Zahl der Einbrüche alljährlich deutschlandweit in die Höhe.

Um nicht selbst Opfer eines Einbruchs zu werden, sollte man einige wichtige Tipps beachten. Die Experten der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“ raten, neben dem richtigen Verhalten, zum Einbau zertifizierter Sicherheitstechnik.

Mechanische und elektronische Schutzmaßnahmen – so kommen Sie sicher durch die dunkle Jahreszeit

„Das eigene Verhalten legt den Grundstein für aktiven Einbruchschutz, ersetzt aber nicht geprüfte Sicherheitstechnik“, sagt Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative. „Mit der Hilfe zertifizierter Sicherheitsunternehmen, kann jeder Bürger und jede Bürgerin ein individuelles Sicherheitskonzept für die eigenen vier Wände finden.“

Dabei kommt es nicht darauf an, ob man selbst Eigentümer oder Mieter ist: Jede zusätzliche Sicherung hilft, einen Einbruch zu verhindern. Fast die Hälfte aller Einbruchsversuche scheiterte 2018 an bereits vorhandener Sicherheitstechnik. „Daher liegt es an den Mietern und Vermietern, gemeinsam Lösungen zu finden, um die Sicherheit zu erhöhen,“ betont H. Rieche.

Einbruchsschutzmaßnahmen werden von der KfW-Bank, je nach Investitionssumme, mit bis zu 1.600 Euro bezuschusst. Private Eigentümer, aber auch Mieter können entsprechende Anträge einfach online im KfW-Portal einreichen.

Die Initiative „Nicht bei mir!“ empfiehlt Schutzmaßnahmen wie einbruchhemmende Fensterbeschläge und verstärkte Schlösser an Haus- und Terrassentüren. Durch mechanischen Schutz werden Einbrüche erschwert. Elektronische Einrichtungen wie Alarmanlagen oder Kameras bieten zusätzlichen Schutz, da sie Täter entdecken und in die Flucht schlagen können. Smart-Home-Lösungen unterstützen den Einbruchschutz digital.

Natürlich ist das richtige Verhalten der erste Schritt: Jede Schutzvorrichtung ist nur wirksam, wenn sie richtig genutzt wird. Generell gilt: Alle Fenster sowie die Balkon- oder Terrassentüren sollten verschlossen sein, wenn niemand im Haus ist. Zweifaches Abschließen sichert die Wohnungstür auch bei kurzer Abwesenheit.

Zertifizierte Fachleute helfen bei der Beratung und Installation von Sicherheitstechnik

Effektiver Einbruchschutz kann verlässlich nur von Experten geplant und installiert werden. Eine erste Anlaufstelle für Informationen bietet die Internetseite der Initiative für aktiven Einbruchschutz www.nicht-bei-mir.de. Dort finden Interessierte auf einer Karte einfach und schnell qualifizierte Sicherheitsunternehmen und Spezialisten in ihrer Nähe.