Innenminister Bouillon erteilt dauerhafte Beschäftigung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ermittlungsassistenz

30. September 2019 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Saarland | Drucken

In Rahmen einer Feierstunde übergab Innenminister Klaus Bouillon am heutigen Montag, 30. September 2019, 31 Kräften der u. a. im Rahmen der Sicherheitspakete IV und VII in den Jahren 2017 und 2019 zunächst befristet eingestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zusagen für eine dauerhafte Beschäftigung im Bereich der Ermittlungsassistenz.

„Sie leisten einen wichtigen Beitrag in der saarländischen Sicherheitsstruktur. Für dieses Engagement danken wir Ihnen“, sagte der Minister an die Ermittlungsassistentinnen und

-assistenten gerichtet. Und kündigte an: „Wir werden aufstocken und Ende des Jahres erneut ausschreiben, um bis zu 15 weitere Ermittlungsassistentinnen und -assistenten gewinnen zu können.“

Die Entfristung der Verträge betrifft auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Big Band der Polizei des Saarlandes, welche zu jeweils 40 Prozent ihrer Arbeitszeit in der Ermittlungsassistenz eingesetzt werden.

Zu den Aufgaben der Ermittlungsassistenz gehören ermittlungsunterstützende Tätigkeiten im Bereich der Alltags- bzw. Massenkriminalität/einfache Kriminalität im Rahmen der dezentralen Kriminalitätsbekämpfung im Ermittlungs- und Servicedienst einzelner Polizeiinspektionen (Neunkirchen, Homburg, Burbach, Völklingen, Saarlouis und Saarbrücken-Stadt) sowie in Bereichen der Direktion LPP 2 Landeskriminalamt/Kriminalitätsbekämpfung (z.B. Fahndungsausschreibungen (Sachen), Asservatenverwaltung, Überprüfungen von Personen in polizeilichen Informationssystemen, Bearbeitung von Verlust- bzw. Fundanzeigen, Auswertung von Massendaten).

Nach einem mehr als zweijährigen Wirkbetrieb kann festgestellt werden, dass sich die Ermittlungsassistenzsysteme bewährt und zu einer Stärkung der Polizeipräsenz in der Fläche geführt haben. Vor diesem Hintergrund sind im Jahr 2020 weitere befristete Einstellungen in der Ermittlungsassistenz angedacht, um einen flächendeckenden Einsatz auf allen 12 Polizeiinspektionen sicherzustellen.