Länderübergreifende Aktion „sicher.mobil.leben“ für mehr Rücksicht im Straßen- und Güterverkehr

12. September 2019 | Themenbereich: Niedersachsen, Verkehr | Drucken

Zum zweiten Mal beteiligt sich Niedersachsen an der jährlichen länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“. In diesem Jahr lautet das Motto „Brummis im Blick“, der Fokus wird dabei auf den gewerblichen Güterverkehr gelegt.

Die Aktion beginnt am Donnerstag, 12. September, um 6 Uhr. In Niedersachsen wird die Polizei dabei mit verschiedenen Kontroll- und Präventionsaktionen bis in die späten Abendstunden für mehr Rücksicht und Verständnis im Straßenverkehr werben. Unterstützt werden die rund 480 Polizeibeamtinnen und -beamten an den mehr als 70 Kontrollorten in Niedersachsen auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zolls und des Bundesamtes für Güterverkehr.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Ob auf Autobahnen, Überlandstrecken oder in den Innenstädten – der Güterverkehr ist überall präsent und gleichzeitig enorm wichtig für unsere Wirtschaft. Mit dem Führen eines schweren LKW ist aber immer auch eine große Verantwortung für andere Verkehrsteilnehmenden verbunden. Die Fahrzeuge müssen immer in einwandfreiem Zustand sein, dürfen nicht zu viel Ladung haben, und diese Ladung muss richtig gesichert sein. Die Fahrenden müssen fit und stets aufmerksam sein. Mit dieser gemeinsamen Aktion der Länder sollen deshalb LKW-Fahrende genauso wie alle anderen Verkehrsteilnehmenden für die Besonderheiten des Güterverkehrs auf unseren Straßen sensibilisiert werden.“

Gemeinsam mit Partnern der Verkehrssicherheitsarbeit wird die Polizei vor und nach dem Aktionstag landesweit über die Gefahren wie mangelnde Ladungssicherung und Müdigkeit am Steuer hinweisen. Ein weiterer Fokus liegt auf den Gefahren, die sich etwa aus dem „Toten Winkel“ oder der Benutzung von z.B. Smartphones im Straßenverkehr ergeben.

„Hinter jeder Zahl aus der Verkehrsunfallstatistik verbirgt sich der tragische Tod eines Menschen und das Schicksal der Hinterbliebenen, Freunde und Rettungskräfte. Aber auch die Leben anderer Unfallbeteiligter, die sich – selbstverschuldet oder nicht – mit den Folgen auseinandersetzen müssen, ändert sich für immer. Gegenseitige Rücksicht ist vor diesem Hintergrund der alles bestimmende Grundsatz im Straßenverkehr und dafür braucht es Verständnis für die Situationen der anderen und darum geht es bei dem länderübergreifenden Aktionstag“, so Pistorius weiter.

Die Kontrollen und Präventionsaktionen richten sich nicht nur an den gewerblichen Personen- und Güterverkehr, sondern auch an die übrigen Verkehrsteilnehmenden. Informationen zu den Kontrollen und Zwischenergebnisse aus Niedersachsen werden am 12. September bekanntgegeben. Die Veröffentlichung des Gesamtergebnisses erfolgt am Folgetag.