GdP NRW setzt auf schnelle Ermittlung der Täter in Hamm

27. August 2019 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hofft, dass die Täter, die am Wochenende in Hamm vier Polizisten in Ihrer Freizeit brutal angegriffen und verletzt haben, schnell ermittelt werden. „Die Polizisten wurden nur deshalb angegriffen, weil sie Polizisten sind. Das ist unerträglich“, sagte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. „Ich erwarte deshalb von Innenminister Herbert Reul, dass er den Angriff auf die Beamten als Dienstereignis bewertet, damit die verletzen Kollegen alle Hilfe bekommen, auf die sie einen Anspruch haben“, betonte Mertens.
Positiv bewertet die GdP, dass das Polizeipräsidium Hamm unmittelbar nach der Tat eine Mordkommission eingesetzt hat. „Damit steigen die Chancen, dass die Täter zügig überführt und bestraft werden können. Schließlich hätte der Angriff auf die Polizisten auch tödlich enden können“, sagte der GdP-Vorsitzende.

Eine schnelle Ermittlung der Täter ist aus Sicht der GdP auch deshalb erforderlich, damit es nicht in anderen Städten zu Nachahmungstaten kommt. „Problemgruppen, die Schwierigkeiten haben, die Polizei anzuerkennen, haben wir auch in anderen Städten. Der Staat muss jetzt ein klares Signal setzen, dass er Angriffe auf Polizisten nicht duldet“, fordert Mertens.