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406 Anwärterinnen und Anwärter starten ihre Polizeilaufbahn

Am 1. August startet die Ausbildung bei der Landespolizei für insgesamt 406 junge Menschen. An den beiden Standorten in Altenholz und Eutin werden 250 Kommissaranwärterinnen und –anwärter und 156 Polizeiobermeisteranwärterinnen und –anwärter ihre Laufbahn beginnen.

“”Wir haben 406 hervorragend geeignete junge Menschen aus der großen Zahl der Bewerber ausgewählt. Die hohe Qualität der Bewerberinnen und Bewerber zeigt, dass die Polizei in Schleswig-Holstein weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber ist, der sich in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels behaupten kann. Mit diesen 406 angehenden Polizistinnen und Polizisten machen wir auch den nächsten Schritt auf dem Weg zu einer noch stärker sichtbaren Bürgerpolizei, wie wir es bereits im Koalitionsvertrag angekündigt hatten””, erklärt Innenminister Hans-Joachim Grote.

Der Start der Ausbildung erfolgt wie üblich zum 1. August des Jahres, beziehungsweise zum 1. Februar des Folgejahres. Die Anwärterinnen und Anwärter sind zwischen 16 und 42 Jahre alt, insgesamt werden 158 Frauen ihren Dienst bei der Landespolizei antreten.

Im neuen Ausbildungsjahrgang der angehenden Polizistinnen und Polizisten werden sich zudem Nachwuchskräfte wiederfinden, die bosnische, türkische, russische, dänische, iranische, spanische, polnische oder tschechische Wurzeln haben.

“”Unsere Landespolizei ist ein Querschnitt der Gesellschaft. Ich freue mich, dass wir eine ganze Reihe von Menschen mit einem Migrationshintergrund in der Landespolizei begrüßen können. Diese Vielfalt wird auch die Landespolizei bereichern.””

In der Ausbildung werden die jungen Nachwuchskräfte auf ihre zukünftigen Aufgaben im Streifendienst, der Kriminalitätsbekämpfung und der Verkehrssicherheitsarbeit vorbereitet. Neben den Schulungen in unterschiedlichen Rechtsfächern, der körperlichen Fitness und dem Umgang mit der polizeilichen Ausrüstung spielen insbesondere die Themen “Polizei im demokratischen Rechtsstaat” sowie der Umgang mit kulturbedingten Unterschieden in der Polizeiarbeit eine zentrale Rolle.

“”Für mich ist Extremismus jeder Art absolut indiskutabel. Das gilt natürlich im besonderen Maße für die Polizistinnen und Polizisten, denn sie sind auch Vorbilder. Deswegen setzen wir in dem Bereich auf eine Null-Toleranz-Strategie und legen auch in der Ausbildung großen Wert auf die Vermittlung der demokratischen Werte””, macht Grote deutlich.