GdP Baden-Württemberg: Finger weg von den Reiterstaffeln in BW!

24. Juli 2019 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Der Landesbezirk Baden-Württemberg der Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt die Haltung des Innenministeriums an den beiden Reiterstaffeln im Land festzuhalten. Gleichzeitig kritisiert die GdP die einseitige, rein fiskalische Betrachtung einer Polizeiorganisation durch den Rechnungshof.
Die Gewährleistung der Inneren Sicherheit lässt sich nicht immer in Zahlen, Daten, Fakten messen, das sollten die Verantwortlichen im Rechnungshof endlich kapieren”, so der stellvertretende Landesvorsitzende der GdP Andreas Heck. Beide Reiterstaffeln haben sich seit der Polizeireform, was ihren Einsatzwert und ihr Einsatzspektrum angeht, unglaublich weiterentwickelt. Sie sind ein unverzichtbarer Garant im Bereich der Inneren Sicherheit und unterstützen die Kolleginnen und Kollegen in Einsatzlagen wie in Demonstrationen, Fußballspielen aber auch im Streifen- und Präsenzdienst.

Das Land Bayern hat den hohen Einsatzwert von der berittenen Polizei erkannt und erhöht seine Anzahl auf 3 Reiterstaffeln mit insgesamt 100 Pferden. Daran sollte sich das Land Baden-Württemberg messen.