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10 neue Wachpolizisten im Dienst begrüßt

Dr. Stefan Heck, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, hat 10 Wachpolizistinnen und Wachpolizisten nach erfolgreicher Ausbildung im Dienst begrüßt und ihre wichtige Arbeit für die Sicherheit Hessens hervorgehoben. „Die rund 650 Wachpolizistinnen und Wachpolizisten in Hessen leisten täglich einen wichtigen Beitrag für unsere Sicherheit. Indem sie zahlreiche Aufgaben wie Verkehrsüberwachung, Objektschutz, Tatortarbeit und Fußstreifenpräsenz wahrnehmen, tragen sie zudem zu einer wesentlichen Entlastung der Schutzpolizei sowie der Kriminalpolizei bei. Die Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten können sich dadurch verstärkt auf die Verhütung und Verfolgung von Straftaten konzentrieren. Dadurch ist Hessen spürbar und durch die Entwicklung der Polizeilichen Kriminalstatistik auch messbar sicherer geworden“, sagte Staatssekretär Dr. Stefan Heck.

Neun der insgesamt zehn in den Dienst gestellten Wachpolizisten werden im Hessischen Bereitschaftspolizeipräsidium im Bereich der III. Bereitschaftspolizeiabteilung in Mühlheim und einer im Polizeipräsidium Frankfurt am Main eingesetzt. Die erfolgreichen Absolventen werden als Angestellte vor allem mit Durchführung von Transporten (festgenommene Personen, Abschiebungs- und Vorführungstransporte) sowie technischer Hilfeleistung betraut. Im Polizeipräsidium Frankfurt unterstützen Wachpolizisten in erster Linie im Objektschutz sowie im Polizeigewahrsam.

„Mehr Sicherheit für den Bürger – mehr Entlastung für die Polizei“

Beginnend im Oktober 2000 wurde bei den damaligen Polizeipräsidien Kassel, Frankfurt am Main und Gießen die Wachpolizei unter dem Motto: „Mehr Sicherheit für den Bürger – mehr Entlastung für die Polizei“ erprobt; die Pilotphase endete am 31. Dezember 2001. Aufgrund der positiven Erfahrungen wurde die Wachpolizei seit 2002 kontinuierlich auf mittlerweile rund 650 Stellen auf alle Polizeipräsidien ausgeweitet.

Wachpolizistinnen und Wachpolizisten sind Beschäftigte des Landes Hessen. Der Ausstattungsumfang der Wachpolizei mit Dienstbekleidung sowie Führungs- und Einsatzmitteln ist dem der Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten nahezu gleichgestellt. Die Unterscheidung erfolgt durch die Ärmelabzeichen, ein blaues Band an der Dienstmütze sowie durch die Kennzeichnung „WACHPOLIZEI“ auf den Oberbekleidungsstücken Anorak, Windjacke und Schutzweste.

Einstellungsoffensive der Landesregierung: Deutliche Verstärkung der Polizei

Mit mehreren Maßnahmenpaketen hat die Landesregierung gezielt die Innere Sicherheit in Hessen gestärkt. Mit 1.155 Polizeianwärtern und 570 neuen Stellen im Polizeivollzug im Jahr 2017 und 270 bzw. 240 zusätzlichen Stellen für Polizeikommissaranwärterinnen und -anwärter in den Jahren 2018 und 2019 hat die Landesregierung für einen historischen Stellenzuwachs bei der hessischen Polizei gesorgt. Mit der Einstellungsoffensive der Hessischen Landesregierung erhält die hessische Polizei eine nie dagewesene Verstärkung: 1.520 zusätzliche Anwärter. „Das ist ein Stellenplus von elf Prozent seit 2014. Wir haben neben der Landespolizei aber auch den Freiwilligen Polizeidienst sowie die Wachpolizei gestärkt. Dadurch haben wir ein Sicherheitsplus für die Bürgerinnen und Bürger in Hessen geschaffen. Das ist ein weiterer Beleg dafür, dass für die Landesregierung Sicherheit an erster Stelle steht“, sagte Staatssekretär Dr. Stefan Heck.