Polizeiliche Innovationen, spannende Sportprojekte und kommunale Schwerpunkte

10. Juli 2019 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Niedersachsen | Drucken

„Die alljährlichen Sommerreisen durch Niedersachsen sind für mich immer wieder ein willkommener Anlass, mit der nötigen Ruhe abseits des politischen Alltags in den Austausch mit den Menschen vor Ort zu kommen. Ich freue mich auf vielfältige Termine. Schwerpunkte sind etwa Besuche bei der Polizei und Feuerwehr in ganz Niedersachsen sowie der Austausch zu kommunalen Themen. Natürlich spielt auch der Sport eine Rolle“, so der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius.

Die Sommerreise beginnt am 9. Juli. Zunächst findet die Übergabe der Bedarfszuweisung für die Feuerwehrtechnische Zentrale im Landkreis Schaumburg statt. Der Stadt Laatzen überreicht Pistorius anschließend eine Bedarfszuweisungsbewilligung in Höhe von 1,65 Millionen Euro, mit dem der Bau eines Feuerwachhauses für die Ortschaften Gleidingen und Rethen unterstützt wird. Nach der Begrüßung am Olympiastützpunkt in Hannover nimmt der Minister an einem Rundgang durch das Sportleistungszentrum teil.

Eine Woche später, am 16. Juli, besucht der Minister mittags die Akademie des Sports in Clausthal Zellerfeld. Dort bereiten sich aktuell fast 90 Jugendliche auf ihren Freiwilligendienst im Sport in Afrika vor. Fast die Hälfte der Jugendlichen wird ab August den Freiwilligendienst im Eastern Cape leisten, einer südafrikanischen Provinz, mit der das Land Niedersachsen seit 1995 eine intensive Partnerschaft pflegt. Ende Oktober 2018 reiste Pistorius ins Eastern Cape, um sich vor Ort über die Zusammenarbeit zu informieren. Am Nachmittag wird eine ergänzende Vereinbarung zur Sicherheitspartnerschaft in Salzgitter unterzeichnet, die die Kooperation zwischen Polizei und Stadt verbessert. Anschließend besucht Pistorius die Fahrradstaffel Braunschweig, ein neues Projekt der ansässigen Polizeiinspektion. Den Tagesabschluss markiert die Besichtigung des Ergänzungsneubaus der Polizeiinspektion Gifhorn.

Am Folgetag, 17. Juli, reist der Minister zur offiziellen Einweihung des Standorts für das Systemische Einsatztraining (SET) der Polizei in Wietmarschen. Das Training schult Polizistinnen und Polizisen, gefährliche Situationen professionell und deeskalierend zu lösen. Anschließen reist der Minister nach Osnabrück: Die Kooperative Regionalleitstelle stellt dort das Projekt „Sentinel“ vor, das die Polizeiarbeit im digitalen Raum (z.B. Soziale Netzwerke) durch Informationsgewinnung in öffentlichen Quellen unterstützt und etwa bei der Suche nach Vermissten eingesetzt wird. Schließlich geht es von der Netzwelt aufs Spielfeld: Der Sportverein Viktoria Gesmold im Landkreis Osnabrück lädt zum Dialog zwischen Fans und Förderern.

Am Donnerstag, 18. Juli, fährt Minister Pistorius an die Nordsee. Hier dreht sich alles um die Küste und die Sicherheit zu Wasser. In Emden besichtigt der Minister das Museums-Feuerschiff Amrumbank. Danach folgen der Besuch bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises Wesermarsch in Brake und die Teilnahme an einer Brandbekämpfungsübung in der Realbrand-Übungsanlage bei der Feuerwehr Wilhelmshaven. Im Rahmen eines Besuches bei der Wasserschutzpolizei in Emden trifft der Minister Polizeibeamte der dortigen Dienststelle, um sich aus erster Hand von neu angeschafften, speziell umgebauten Dienstfahrzeugen berichten zu lassen.

Zum Abschluss der Sommerreise besucht Pistorius am 19. Juli die Polizeiinspektion Harburg. Hier informiert er sich über den Einsatz von Drohnen im Einsatz- und Streifendienst. Später wird der Minister bei einem Waldbrandszenario in Amelinghausen dabei sein, in dem die Feuerwehr ihre Taktik und Einsatzmittel für die Vorgehensweise bei Wald- und Flächenbränden demonstriert.