“Maßnahmen der Stadt Pohlheim noch stärker bündeln“

10. Juli 2019 | Themenbereich: Hessen, Innere Sicherheit | Drucken

Die Stadt Pohlheim nimmt als 48. Kommune am Landesprogramm KOMPASS (KOMMunal-ProgrAmmSicherheitsSiegel) teil. Hessenweit profitieren damit mehr als 1,4 Millionen Bürgerinnen und Bürger von der Sicherheitsinitiative. Dr. Stefan Heck, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, hat heute die Kommune besucht und den Einsatz für mehr Sicherheit vor Ort begrüßt.

Passgenaue Lösungen erarbeiten

„Die zweitgrößte Stadt im Landkreis Gießen pflegt bereits seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit und einen guten Austausch mit der Polizei vor Ort. Mit der Teilnahme am Landesprogramm KOMPASS wollen die politischen Verantwortlichen vor Ort sämtliche Maßnahmen der Stadt Pohlheim nun noch stärker bündeln, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern passgenaue Lösungen für Probleme innerhalb der Stadt zu erarbeiten. Mit diesen zielgerichteten Präventionsmaßnahmen soll auch das Sicherheitsgefühl weiter gestärkt werden. Gerade auf dem Gebiet der Seniorenprävention besteht eine erhöhte Nachfrage, die durch die Landesinitiative künftig noch gezielter gefördert wird. Ich bin sehr optimistisch, dass alle Maßnahmen für ein deutliches Sicherheitsplus sorgen werden“, sagte Staatssekretär Dr. Stefan Heck.

KOMPASS ist ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die hessischen Städte und Gemeinden. Ziel des Programms ist es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln.

Stärkung der Sicherheit

„Jede KOMPASS-Kommune steht schon jetzt dafür, dass dort in Kooperation mit der Polizei gemeinsam an der Stärkung der Sicherheit gearbeitet wird. Wenn ausgemachte Probleme angepackt und Lösungen erfolgreich umgesetzt wurden, werden diese KOMPASS-Kommunen mit einem Sicherheitssiegel ausgezeichnet. Die Auszeichnung mit dem Sicherheitssiegel bedeutet nicht, dass dort künftig keine Straftat mehr stattfindet. Es steht vielmehr dafür, dass die Kommune sich in besonderem Maße für die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger eingesetzt, deren Sorgen und Ängste aufgegriffen und gemeinsam mit der Polizei Sicherheitsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt hat“, so der Staatssekretär.