Zahl der Sicherheitskräfte in Schwimmbädern steigt weiter an

4. Juli 2019 | Themenbereich: Security | Drucken

“Security-Chef: Warum die Stimmung im Freibad so eskaliert”, “Sicherheitsleute müssen Gäste in Freibädern schützen”, Angriff auf Bademeister: Bad verdoppelt Security” -das sind nur einige der Schlagzeilen der letzten Tage. “Neben Veranstaltungen, dem Öffentlichen Personenverkehr, Einzelhändlern, Universitäten, Schulen und Job-Centern, engagieren immer mehr Schwimm- und Seebäder Sicherheitsdienste um die Ordnung in den Einrichtungen zu bewahren oder wieder herzustellen“, darauf wies Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW hin.

Auslöser für den Einsatz von privaten Sicherheitskräften sei meist die Häufung von Streitereien, Anzüglichkeiten gegenüber anderen Gästen, Gewalttätigkeiten oder auch Diebstählen und Alkoholexzessen. „Wir müssen aufgrund der immer häufigeren Beauftragung von Sicherheitsunternehmen sicherstellen, dass auch eine ausreichende Anzahl an Mitarbeitern eingesetzt wird, um über das Problem in den Schwimmbädern Herr zu werden“, so Olschok. Sicherheitsunternehmen verfügen über qualifiziertes Personal, das durchaus in der Lage ist, solche Situationen zu bewältigen, sofern es in ausreichender Personalstärke eingesetzt wird, so Olschok weiter. Sicherheitsmitarbeiter übten primär das ihnen übertragene Hausrecht aus. Sie könnten Personen vom Gelände verweisen und beim Verdacht auf Straftaten bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Falls sich Personen weigern ihre Personalien anzugeben, müsse der Sicherheitsdienst die Polizei ebenfalls hinzurufen. „Wenn nur zwei Sicherheitsmitarbeiter in einem Bad mit Tausenden von Besuchern eingesetzte werden, helfen die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Befugnisse nicht um wirkungsvoll einzuschreiten“, sagte Olschok abschließend.