Erklärung des Präsidenten des Senats anlässlich der islamfeindlichen Übergriffe in Bremen

12. Juni 2019 | Themenbereich: Bremen, Innere Sicherheit | Drucken

Vor wenigen Tagen und am Samstag gab es in Bremen zwei islamfeindliche Übergriffe. In dem einen Fall wurde ein muslimischer Jugendlicher in einer Straßenbahn mit einem Messer verletzt. Am vergangenen Samstag wurden Koran-Exemplare in einer Moschee zerstört und geschändet. Hierzu erklärt der Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen, Bürgermeister Carsten Sieling:

„Der Bremer Senat ist zutiefst erschüttert über diese abscheulichen Verbrechen. Ich wünsche dem Jugendlichen eine schnelle Genesung, seinen Eltern möchte ich mein Mitgefühl und meine Solidarität ausdrücken. Unsere Sicherheitsbehörden arbeiten mit Hochdruck an beiden Fällen. Wir werden weiterhin in unseren beiden weltoffenen Städten Menschenfeindlichkeit in all ihren Erscheinungsformen bekämpfen. In Bremerhaven und Bremen ist kein Platz für Muslimhass und wir dulden keine Islamophobie. Wir stehen fest an der Seite unserer muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ich danke den islamischen Gemeinden für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und dafür, dass sie besonnen reagiert haben. Umso mehr freue ich mich, über den morgigen traditionellen Ramadan-Empfang im Bremer Rathaus.“