Blaulichtempfang “Sicheres Bayern”

4. Juni 2019 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Beim Blaulichtempfang ‘Sicheres Bayern’ in Starnberg hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Auszeichnung ‘Ehrenamtsfreundlicher Betrieb – Gemeinsam für mehr Sicherheit’ an fünf Unternehmen aus Oberbayern und Schwaben verliehen: Atelier Damböck Messebau GmbH aus dem Landkreis Erding, DECKEL MAHO Pfronten GmbH aus dem Landkreis Ostallgäu, Krones AG, Stadt Rosenheim, Prankl Maschinenbau aus dem Landkreis Rosenheim sowie Sanacorp Pharmahandel GmbH aus dem Landkreis München. “Damit Ehrenamtliche im Notfall helfen können, muss der Arbeitgeber sie auch während der Arbeitszeit gehen lassen. Das setzt großes Verständnis voraus. Sie sind solch vorbildliche und ehrenamtsfreundliche Arbeitgeber”, bedankte sich Herrmann. Die Auszeichnung ist Teil der bayernweiten Kampagne ‘Doppelt engagiert’. Die Einsatzkräfte lobte er für ihr unermüdliches Engagement: “Ohne Sie könnten wir in Bayern nicht so sicher leben.”

Zu den ‘Blaulicht’-Organisationen gehören freiwillige Hilfsorganisationen, Feuerwehren, THW, Bundespolizei und die Bayerische Polizei. Auch die Arbeitgeber profitieren laut dem Minister von der Einsatzbereitschaft ihrer Mitarbeiter. “Ehrenamtliches Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr, in den freiwilligen Hilfsorganisationen und beim THW zeugt von Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit, Stressresistenz und besonders hoher Motivation. Dies sind alles großartige Eigenschaften, die Ehrenamtliche auch an ihrem Arbeitsplatz einbringen”, so Herrmann. Besonders stolz zeigte sich der Minister, dass die Hilfsbereitschaft des Netzwerkes der ‘Blaulicht’-Organisationen nicht an der Gemeindegrenze aufhört. “Dass dies auch überörtlich der Fall ist, hat zuletzt die überwältigende Bereitschaft zur Katastrophenhilfe beim Schneeeinsatz im Januar gezeigt. Ohne Sie alle hätten wir die Schneemassen sicherlich nicht bewältigen können”, sagte Herrmann.

Beeindruckt zeigte sich Herrmann von der vorangegangenen Seenotrettungsübung der Wasserwacht, der DLRG, des BRK und der Wasserschutzpolizei. Die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler des Bayerischen Yacht-Clubs waren mit ihren Segelbooten unter Leitung des Clubvorsitzenden Dr. Michael Steiner maßgeblich am Übungsablauf beteiligt. “Das war hervorragende Arbeit. Man kann zwar nur hoffen, nicht eines Tages selber in eine Notlage zu geraten. Aber falls doch, ist man ob zu Lande oder zu Wasser bei den bayerischen Rettungsorganisationen, den Feuerwehren, dem THW und der Polizei eindeutig in den besten Händen”, lobte der Minister und weiter: “Es hat deutlich gezeigt, was für ein gut aufgestelltes Gefahrenabwehr- und Hilfeleistungssystem wir in Bayern haben.”