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Sicherheitswirtschaft NRW – Minister erklärt Lohntarifvertrag für allgemeinverbindlich

Bereits im Oktober 2018 schlossen die Gewerkschaft ver.di und der BDSW einen neuen Lohntarifvertrag für die nordrhein-westfälische Sicherheitswirtschaft ab, der zum 1. Januar 2019 in Kraft trat.

In einer Presseinformation der Landesregierung Nordrhein-Westfalen vom 30.04.2019 erklärte Arbeitsminister Laumann nun, dass der Lohntarifvertrag für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Sicherheitsgewerbe erneut für allgemeinverbindlich erklärt wurde.

„Die Beschäftigten aller nordrhein-westfälischen Sicherheitsunternehmen profitieren von einer solchen Regelung. Eine AVE führt dazu, dass sich alle Unternehmen an die mit der Gewerkschaft vereinbarten Mindestlöhne halten müssen“, so der Landesgruppenvorsitzende Gunnar Vielhaack.

Die Allgemeinverbindlichkeit des Tarifvertrages für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Sicherheitsgewerbe gilt rückwirkend zum 1. April 2019. Die nun verbindlich festgeschriebenen Löhne bewegen sich zwischen 10,58 Euro pro Stunde für Mitarbeiter beispielsweise im Objektschutz und Pfortendienst und 16,26 Euro für Sicherheitsmitarbeiter mit einer IHK-Prüfung. Ab dem 1. Januar 2020 erhöhen sie sich auf 11,00 Euro bzw. 16,75 Euro.