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Für Toleranz in Gesellschaft und Arbeitswelt: KÖTTER Unternehmensgruppe unterzeichnet Charta der Vielfalt

Die bundesweit tätige KÖTTER Unternehmensgruppe unterstützt als offizieller Unterzeichner künftig die Charta der Vielfalt. Das Familienunternehmen will so sein bestehendes Engagement für Vielfalt in Arbeitswelt und Gesellschaft weiter verstärken. „Mit allein 114 Nationalitäten in unseren Reihen sind wir schon jetzt so bunt und vielfältig wie nur wenige Unternehmen in Deutschland. Entscheidend ist für uns der Mensch, sein Können und seine Leistung ? nicht etwa ethnische Herkunft, Religion oder andere individuelle Eigenschaften. Darauf sind wir stolz“, sagte Verwaltungsrat Friedrich P. Kötter heute bei der Bekanntgabe in Essen. „Mit der Charta der Vielfalt werden wir dieses erfolgreiche Miteinander im eigenen Unternehmen nachhaltig ausbauen. Gleichzeitig wollen wir angesichts zunehmender politischer Radikalisierung auch in Deutschland ein klares Zeichen setzen, dass Diskriminierung in Gesellschaft und Arbeitswelt keine Chance haben darf.“

Mit der Unterzeichnung der von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, unterstützten Arbeitgeberinitiative schlägt das Familienunternehmen, das seinen 85. Geburtstag feiert, kein völlig neues Kapitel auf. Die Selbstverpflichtung zu Gleichbehandlung und Anti-Diskriminierung ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. „Als Ruhrgebietsunternehmen schließen wir uns damit gerne der Tradition der Bergleute an. Für diese war nicht die Herkunft, sondern allenfalls die Frage nach dem Lieblings-Fußballverein von Bedeutung“, erklärte Friedrich P. Kötter.

Und die Vorteile von Diversity werden im Arbeitsalltag bereits nachhaltig genutzt bzw. forciert: So unterstützt das Familienunternehmen im Rahmen der täglichen Arbeit aber auch der Fortbildungs- und Führungsnachwuchsprogramme gezielt die unterschiedlichen Fähigkeiten und Talente. „Denn nur dieses Erkennen, Nutzen und Fördern lässt uns langfristig erfolgreich bleiben“, ist der Familienunternehmer überzeugt. „Zudem macht uns Vielfalt auch in der Außenwahrnehmung stark, da eine von Wertschätzung geprägte Unternehmenskultur für Beschäftigte, Bewerber und Kunden beson-dere Relevanz hat.“ Und dies beginnt schon zum Start der Karriere. So können Auszubildende im Rahmen von Auslandsaufenthalten eigene Erfahrungen von Vielfalt sammeln und ihre eigene Offenheit stärken. Last, but not least zahlt sich der Einsatz von Beschäftigten mit Migrationshintergrund aus, die unterschiedliche Sprach- und Kulturkenntnisse mitbringen.

Darüber hinaus ist die KÖTTER Unternehmensgruppe vielfältig gesellschaftlich engagiert:
– JOBLINGE: Als Gründungsmitglied der Joblinge gAG Ruhr engagiert sich das Familienunternehmen mit
Ausbildungs- und Praktikumsplätzen nicht allein für benachteiligte Jugendliche im Arbeitsmarkt. Es
unterstützt zusätzlich das Programm Kompass, das auf die Integration junger Geflüchteter ausgerichtet
ist. Der erste Kompass-Teilnehmer im Ruhrgebiet startete bei dem Familienunternehmen.

– Stiftung muTiger: Hier setzt das Traditionsunternehmen gemeinsam mit dem Verkehrsverbund
Rhein-Ruhr (VRR) und weiteren Partnern ein klares Zeichen für Zivilcourage – und damit für tolerantes
und friedliches Miteinander. Rund 6.500 Teilnehmer in fast 450 Kursen haben bis heute die
entsprechenden Kursangebote genutzt.

– Sicherheitspartnerschaften: Flankiert wird dieses Engagement gegen Gewalt und Intoleranz von
der Unterstützung für bundesweite Sicherheitspartnerschaften. Erst kürzlich wurde ein Beschäftigter
von der Sicherheitspartnerschaft Ruhr mit dem 2. Platz bei der Wahl zum Mitarbeiter des Jahres belohnt.
Sie würdigte damit seinen Einsatz für einen Rollstuhlfahrer.

Auftakt: Schulungen, „Flagge zeigen für Vielfalt“, Diversity- und Social-Day, BluStar.NRW

Diese und ähnliche Engagements will das Familienunternehmen im Rahmen der Charta der Vielfalt ausbauen. Im Start-Halbjahr sind folgende Maßnahmen geplant:
– Schulungen: Neben der Einbindung in eigene Medien und Publikationen wird das Spektrum der Charta
als eigenständiges Modul fester Bestandteil der Einführungsveranstaltun-gen für Mitarbeiter und der
Schulungen für Führungskräfte sein. So sollen zum einen künftige Kollegen für diese Idee begeistert
werden; zum anderen kommt den Führungskräften als Schnittstelle und Multiplikatoren zu den
gewerblichen Beschäftigten eine zentrale Rolle zu.

– Kampagne #FlaggefürVielfalt: Die Leitidee „Flagge zeigen für Vielfalt!“ ist täglich aktuell. So wird
sich das Unternehmen durch Statements, Bilder und Claims speziell in den sozialen Netzwerken für
Toleranz und Vielfalt stark machen.

– Diversity-Day: Das Familienunternehmen ist beim 7. Deutschen Diversity-Tag am 28. Mai dabei.
In diesem Zuge sind Beschäftigte der Niederlassungen Bremen und Hamburg der KÖTTER SE & Co. KG
Security, Hamburg, zu einem Vortrag des Krisentherapeuten Dr. Christian Lüdke, Geschäftsführer der
zur KÖTTER Unternehmensgruppe gehörenden TERAPON Consulting GmbH, eingeladen. So soll die
Sensibilität für das Thema Vielfalt weiter geschärft und der Austausch darüber gefördert werden,
welche Gefahren von Diskriminierung, Mobbing etc. im Alltag ausgehen und wie diesen aktiv zu
begegnen ist.

– Social-Day: Die KÖTTER Unternehmensgruppe wird zum Start des neuen Ausbildungsjahres einen
eigenen Social Day veranstalten. Hier sollen sich speziell neue und aktuelle Nachwuchskräfte einbringen
und ihre Gedanken für Vielfalt in Gesellschaft und Arbeitswelt aufzeigen. „Gerade hiervon erhoffen wir
uns natürlich weiteren Schwung für unser eigenes Unternehmen“, sagt Friedrich P. Kötter.

– BluStar.NRW: Das für die Stiftung Universitätsmedizin Essen engagierte Familienunternehmen wird
sich zusätzlich für BluStar.NRW (Blut und Stammzellspende von Menschen mit Migrationshintergrund
in NRW) einsetzen. Dazu sind verschiedene Maßnahmen vorgesehen, mit denen speziell eigene
Beschäftigte und Partnerunternehmen auf die Initiative aufmerksam gemacht werden.
Hintergrund: Jenseits der bekannten Blutgruppen A, B, AB, 0 und Rhesus gibt es eine Vielzahl weiterer
Blutgruppen, die kaum bekannt und weltweit regional unterschiedlich ausgeprägt sind und für die
häufig Spender fehlen. Das Projekt wendet sich daher gezielt an Menschen mit Migrationshintergrund,
um sie für die Blutspende zu gewinnen und so zu einer optimalen Versorgung beizutragen.