Minister Reul wirbt für mehr Verständnis für Motorradfahrer

10. April 2019 | Themenbereich: Aktuell, Nordrhein Westfalen | Drucken

Zum Auftakt der Motorradsaison hat Minister Herbert Reul  um mehr Verständnis und Toleranz zwischen den Verkehrsteilnehmern geworben. „Alle sollten aufeinander achten und für den anderen mitdenken. Motorradfahrer haben keine Knautschzonen, keine Airbags und keine Gurte“, sagte Reul beim Biker-Tag in Essen.

Der Minister besuchte dort einen bekannten Treffpunkt von Motorradfahrern am Südufer des Baldeneysees. Gemeinsam mit anderen Trägern der Verkehrssicherheitsarbeit veranstaltete die Kreispolizeibehörde Essen einen Aktionstag zur Sensibilisierung für die Gefahren des Straßenverkehrs. An verschiedenen Ständen informierte sich der Minister über die Auswirkung hoher Geschwindigkeiten, über Fahrsicherheitstrainings und die Bedeutung von Warnwesten und reflektierender Kleidung.

Reul verwies auch auf die Verkehrsunfallstatistik: 2018 kamen in Nordrhein-Westfalen 74 Motorradfahrer bei Unfällen zu Tode, 1.458 wurden schwer verletzt. „Es ist einfach gut, diese Zahlen im Hinterkopf zu haben, wenn man sich wieder auf die Straße begibt. Fahren Sie vorsichtig und überschätzen sie Ihre Fahrkünste nicht“, riet Reul. Der Minister warnte zudem: „Die Polizei duldet keine Raserei. Spätestens dann, wenn man andere in Gefahr bringt, hört jeder Spaß auf. Zum Führen eines jeden Fahrzeuges gehört eben auch Verantwortung.“ Zugleich wünschte er den Motorradfahrern viel Spaß bei den Touren durch Nordrhein-Westfalen. „Motorradfahrer sind auf eine der schönsten Arten miteinander verbunden, auf die Menschen überhaupt miteinander verbunden sein können: Sie teilen eine Leidenschaft“, so der Minister.