167 neue Kommissarinnen und Kommissare

27. März 2019 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

167 Diplomandinnen und Diplomanden haben im Februar erfolgreich ihr Studium am Fachbereich Polizei der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern abgelegt und wechseln nun in die polizeiliche Praxis. „Durch das Studium an dieser Schule sind Sie für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet“, hat Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck beim heutigen Festakt im Churfürstensaal des Klosters Fürstenfeld den angehenden Kommissarinnen und Kommissare versichert. Er appellierte an die künftigen Führungskräfte und Ermittler, stets als Vorbild voran zu gehen. An die zehn Prüfungsbesten händigte Eck Urkunden und Preise aus. „Unsere hervorragende Ausbildung bildet den Grundstein für die gute Arbeit der Bayerischen Polizei“, betonte Eck. Die komplexen und vielfältigen Unterrichtsthemen reichten von Rechtswissenschaften über „Polizeiliches Management“ bis hin zu einem Kompetenzmodul „Lebensbedrohliche Einsatzlagen“.

Die Innere Sicherheit habe in Bayern traditionell einen sehr hohen Stellenwert. Die kürzlich von Staatsminister Joachim Herrmann vorgestellte Polizeiliche Kriminalstatistik für 2018 bestätige, dass die Sicherheitslage und die Aufklärungsquote weiterhin ausgezeichnet seien. „Unsere hervorragende Sicherheitsbilanz ist nicht zuletzt Ausdruck unserer bewährten Sicherheitsstrategie. Wir gehen gegen Kriminalität aller Art konsequent vor. Wir dulden keine rechtsfreien Räume und reagieren unverzüglich auf neue Entwicklungen. Außerdem wollen wir durch umfassende Kriminalprävention erreichen, dass Straftaten erst gar nicht begangen werden“, führte der Innenstaatssekretär aus.

„Ein ganz wichtiger Schlüssel für eine erfolgreiche Polizeiarbeit sind Sie als gut ausgebildete und hoch motivierte Kolleginnen und Kollegen. Und wir brauchen Sie auch gerade jetzt. Denn es warten auf Sie und die gesamte Bayerische Polizei vielfältige und spannende Herausforderungen“, so der Staatssekretär weiter. Durch die zunehmende Digitalisierung unserer Gesellschaft, die fortschreitende internationale Vernetzung und damit einhergehende neue Kriminalitätsformen haben die Anforderungen an unsere Polizei laut Eck in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Hervorragende Polizeiarbeit sei nur dann möglich, wenn auch die entsprechende Ausstattung zur Verfügung stehe. „Dafür nehmen wir viel Geld in die Hand. Von 2015 bis 2019 haben wir den Sach- und Bauhaushalt der Bayerischen Polizei von 348,8 Millionen auf rund 557 Millionen Euro erhöht“, so Eck.

„Angesichts wachsender Aufgaben und mannigfaltiger Herausforderungen brauchen wir außerdem mehr Personal. Mit über 42.000 Stellen haben wir 2018 bereits eine Höchstmarke im Stellenbestand der Bayerischen Polizei erreicht. Wir wollen von 2017 bis 2023 zusätzlich 3.500 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte einstellen und ausbilden“, kündigte der Staatssekretär an. In den Jahren 2017 und 2018 habe die Bayerische Polizei jeweils 500 zusätzliche Stellen erhalten und junge Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie Spezialisten eingestellt. Dies werde sich 2019 bis 2023 mit jeweils 500 zusätzlichen Stellen pro Jahr fortsetzen.