Den Polizeibeamten sei Dank: Zahl der Bremer Straftaten sinkt

6. März 2019 | Themenbereich: Bremen, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Nach Einschätzung des Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei ist es Bremens Polizeibeamten und -beamtinnen zu verdanken, dass die Anzahl der Straftaten in Bremen weiter leicht rückläufig ist.
„Der Bremer Senat ist den Polizeibeamten und -beamtinnen Bremens zu Dank verpflichtet. Sie verrichten seit Jahren unter schwierigsten Rahmenbedingungen zu jeder Tages- und Nachtzeit weiterhin hoch engagiert ihren Dienst. Dies wird gerade in den rückläufigen Deliktsbereichen Raub und Einbruch deutlich, wo gezielt Schwerpunktmaßnahmen dank dieser Kollegen und Kolleginnen erfolgreich gewesen sind“, so der GdP-Landesvorsitzende Lüder Fasche.

Umso unverständlicher findet Lüder Fasche es, dass man diesen engagierten Beamten und Beamtinnen nun zum wiederholten Male die zeitgleiche Übernahme des jüngst ausgehandelten Tarifvertrages verweigern will. „Das sei in etwa so, als ob man seinem Kind für eine Note 1 im Halbjahreszeugnis Hausarrest verordne“, macht der Kriminalhauptkommissar deutlich, was dies für die Motivation der Polizeibeschäftigten bedeuten könne. Die ausbleibende Anerkennung dieser Arbeit werde noch grotesker, wenn man zur Kenntnis nehme, dass im Jahre 2018 Polizeibeschäftigte 354 mal im Dienst Opfer von Gewaltdelikten wurden.
Ein Stück weit seien natürlich auch jene Polizeibeamte für die erfreuliche Statistik zuständig, die gar nicht im Dienst seien. Durch diese Fehlstellen würden Fälle in fünfstelliger Anzahl überhaupt nicht in die Polizeiliche Kriminalstatistik einfließen, da sie unbearbeitet blieben.