Gesprächsmagnet, Networking und Positionen

21. Februar 2019 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Rund 1.700 Polizeiexpertinnen und -experten aus dem In- und Ausland tauschen sich beim 22. Europäischen Polizeikongress in Berlin am Dienstag und Mittwoch über aktuelle Fachthemen und Entwicklungen aus. Als Referenten und Gäste werden der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, sowie Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, erwartet. Auch einige Innenminister werden in einer Talkrunde auftreten und der Ausstellung rund um den Kongress einen Besuch abstatten. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist traditionell mit einem attraktiven Stand vertreten, der sich auch in diesem Jahr als ein Gesprächsmagnet und ein idealer Ort für ein polizeiliches „Networking“ erweisen wird. Mehrere Mitglieder des Geschäftsführenden GdP-Bundesvorstandes werden mit dem GdP-Bundesvorsitzenden Oliver Malchow an der Spitze an beiden Tagen für Gespräche zur Verfügung stehen.

Im Gespräch und in Fachforen

Die GdP ist in mehreren Fachforen vertreten. GdP-Bundesvize und Niedersachsen-Landeschef Dietmar Schilff referiert zur Gewalt gegen die Polizei, Michael Mertens, stellvertretender GdP-Bundesvorsitzender und GdP-NRW-Chef, stellt die Positionen seiner Organisation zur Videoüberwachung dar und Bundesschriftführer Hagen Husgen, GdP-Vorsitzender in Sachsen, spricht über den „Polizisten der Zukunft“.

Der diesjährige Kongress widmet sich dem Schwerpunkt “Europa: Migration – Integration ¬ Sicherheit”. Die Auswirkungen der Flüchtlingskrise werden dem Veranstalter „Behörden Spiegel“ zufolge deutlicher. Nach der Migration wird die Integration nun der Schwerpunkt sein. Die Sicherheitsbehörden in Europa wird sich stärker für die Prävention einsetzen müssen, da die Auswirkungen auf die Sicherheit deutlich sichtbar sind. Die Sicherheitsbehörden müssen mit den Kommunalverwaltungen sowie den Sozial- und Bildungsbehörden zusammenarbeiten, um Integration und Prävention zu erreichen. Deshalb ist es wichtig, gemeinsame Strategien zu entwickeln und gemeinsam zu handeln. Das Sicherheitssystem in Europa muss als Einheit funktionieren!