PKS 2018 – gute Polizeiarbeit zeigt Erfolg

15. Februar 2019 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei NRW (GdP) hat erfreut auf den Rückgang der Fallzahlen in der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS) 2018 reagiert, die Innenminister Herbert Reul heute vorgestellt hat. Michael Mertens, GdP-Landesvorsitzender: „Endlich zeigen die langfristig ausgelegten Kriminalitäts-Bekämpfungs-Konzepte der Polizei NRW Wirkung. Hierzu zählen Konzepte wie zum Beispiel die Kampagne Riegel vor! und das Fahndungskonzept Motiv (Mobile Täter im Visier). Außerdem zeigt auch die verstärkte Präsenz der Bereitschaftspolizei in gefährdeten Stadtteilen Wirkung.“
Die PKS weist einen Rückgang der Fallzahlen um 7 Prozent auf 1.282.441 Taten aus und damit den niedrigsten Stand seit 1991. Als besonders erfreulich sieht die GdP auch den enorm hohen Anteil der aufgeklärten Fälle an. Mertens: „Wenn 53,7 Prozent aller Fälle aufgeklärt werden, ist das in erster Linie Verdienst der unermüdlichen Ermittlungsarbeit der Polizei. Meinen Kolleginnen und Kollegen im Ermittlungsbereich gilt hier Lob und Anerkennung. Sie leisten trotz hohem Personalmangel und teils schwierigen Arbeitsbedingungen eine tolle Arbeit.“

Mertens fügte allerdings auch hinzu, dass eine hohe Aufklärungsquote immer auch das Ergebnis zahlreicher einzelner Faktoren ist, die zusammenkommen. „Dabei spielt nicht nur die von Minister Reul genannte Schließung der Balkanroute eine Rolle, sondern auch die verstärkten Hinweise aus der Bevölkerung. In NRW genießt die Polizei ein hohes Ansehen und Vertrauen – die Bürger wenden sich daher sehr häufig mit Hinweisen an die Polizei.“

Erfreut zeigte sich der GdP-Vorsitzende auch über den erneut starken Rückgang der Wohnungseinbruchsdiebstähle: „Es ist gut zu wissen, dass die Anstrengungen gerade in der Bekämpfung dieses Deliktfeldes Erfolge zeigen. Einbrüche wirken traumatisch und lassen die Opfer oft tief betroffen zurück.“