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Besorgnis über Zunahme wetterbedingter Einsätze: „Klimawandel trifft Feuerwehr“

Witterungsbedingte Unfälle, Räumung von Dächern, Hilfe für die Bewohner eingeschneiter Orte: „Mehrere zehntausend Feuerwehrangehörige sind und waren im Wintereinsatz“, erklärt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). „Mein Dank gilt vor allem diesem großen Engagement! Außerdem bedanke ich mich bei den Familien und Arbeitgebern der Feuerwehrmänner und -frauen, durch deren Unterstützung und Verständnis die Einsatzkräfte für diese überregionale Lage zur Verfügung stehen“, ergänzt der DFV-Präsident. Ziebs zeigt sich besorgt über die zunehmende Belastung der Feuerwehrangehörigen durch wetterbedingte Einsätze: „Der außergewöhnlich hohe Schneefall in kurzer Zeit in diesem Winter und die wochenlange Hitzebelastung im vergangenen Sommer haben es gezeigt: Der Klimawandel trifft die Feuerwehren mit voller Wucht!“

Allein in Bayern hatten die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Berchtesgadener Land, Garmisch-Patenkirchen, Miesbach und Traunstein zwischenzeitlich den Katastrophenfall festgestellt. Insgesamt wurden allein 26 bayerische Hilfeleistungskontingente zur örtlichen Unterstützung angefordert. Damit standen mehr als 10.000 zusätzliche Einsatzkräfte vor Ort zur Verfügung. „Auch außerhalb der Katastrophengebiete sind zahlreiche Feuerwehrangehörige Hand in Hand mit Angehörigen des Technischen Hilfswerks, der Bundeswehr, der Polizei und weiterer Hilfsorganisationen sowie vieler ziviler Helfer im Einsatz“, würdigt Ziebs das Engagement. „Ich hoffe, dass alle wieder gesund nach Hause kommen“, so der Verbandspräsident.