Schleswig-Holstein übernimmt Vorsitz der Justizministerkonferenz (JuMiKo)

3. Januar 2019 | Themenbereich: Justiz, Schleswig-Holstein | Drucken

Mit Beginn des neuen Jahres hat Schleswig-Holstein den Vorsitz der Konferenz der Justizministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren (JuMiKo) der Bundesländer übernommen. Zuletzt stand Schleswig-Holstein diesem Gremium zur Koordinierung der rechts- und justizpolitischen Interessen der Länder im Jahr 2003 vor. Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack erklärte: “”Wir freuen uns auf diese Aufgabe. Der JuMiKo-Vorsitz ist große Herausforderung und Ehre zugleich. Neben den Debatten um rechts- und justizpolitische Inhalte geht es bei den beiden Konferenzen im Frühjahr und im Herbst auch darum, ein guter Gastgeber zu sein und die Schönheit und Vielfältigkeit des eigenen Bundeslandes zu präsentieren. Mir ist aber auch wichtig, gerade im Jahr des 70. Geburtstages des Grundgesetzes, das Vertrauen der Menschen in ihren Rechtsstaat zu festigen und zugleich dafür zu sorgen, dass die Justiz den Respekt erhält, den sie verdient”.”

Schleswig-Holstein übernimmt den JuMiKo-Vorsitz von Thüringen. “”Ich danke meinem Kollegen Justizminister Dieter Lauinger und seinem Team ausdrücklich für die tolle Organisation der JuMiKo 2018 mit zwei beeindruckenden Konferenzen. Wir werden uns bemühen, es ähnlich gut zu machen””, betonte Sütterlin-Waack.

 

Thüringens Justizminister Dieter Lauinger wird am Vormittag des 11. Januar 2019 in Kiel den JuMiKo-Vorsitz offiziell an Schleswig-Holsteins Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack übergeben.