Große Herausforderungen durch Nulltoleranzstrategie

1. Februar 2019 | Themenbereich: Aktuelle Veranstaltungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Mittlerweile geht die Polizei in Nordrhein- Westfalen von rund 100 Familienclans aus. Die Spannbreite der Straftaten, die in Zusammenhang mit Clans festgestellt werden, reicht von Gewaltkriminalität über Betrugs- und Eigentumsdelikte, Betäubungsmittelkriminalität und Tötungsdelikte. Auch im Bereich der Organisierten Kriminalität ist ein Bezug zu Clanfamilien festzustellen.
Politik und Polizei sind sich einig, dass diesen kriminellen Strukturen mit einer Nulltoleranzstrategie begegnet werden muss. Doch was bedeutet das in Zahlen, Daten und Fakten? Was kommt auf die Kolleginnen und Kollegen in den Behörden zu und auf welche Erfahrungswerte kann man bereits zurückgreifen?

Das GdP-Hotlineseminar vom 14. – 15. März in Duisburg beleuchtet das Thema Clankriminalität aus verschiedenen Blickwinkeln. Sowohl die polizeiliche Sicht, als auch die Kooperation mit weiteren Behörden spielen dabei eine Rolle, aber auch der Blick der Wissenschaft auf das gesellschaftliche Phänomen der Clanfamilien wird dabei aufgegriffen.

Referenten sind:

· Frank Richter, Polizeipräsident Essen
· Prof. Dr. Mathias Rohe, Rechts- und Islamwissenschaftler
· Tobias Thier, LAFP Selm
· Frank Buckenhofer, Vorsitzender der GdP Bezirksgruppe Zoll

Michael Mertens, Vorsitzender der GdP NRW und Frank Schniedermeier, zuständiges Vorstandsmitglied für den Bereich Kriminalpolizei, werden zudem die Herausforderungen für den GdP Landesbezirk im Bereich der Clankriminalität erörtern. Die Nulltoleranzstrategie wird die Kolleginnen und Kollegen in den nächsten Jahren vor große Herausforderungen stellen, die es als Gewerkschaft zu begleiten gilt.

Eine Anmeldung ist online über https://www.gdp.de/gdp/gdpnrw.nsf/id/DE_Aktuelle_Seminare oder per Mail an bildung@gdp-nrw.de möglich.