GdP R-P zur sozialen und inneren Sicherheit

24. Januar 2019 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Saarland | Drucken

„Wir brauchen deutlich mehr Polizistinnen und Polizisten im Land. 10.000 Vollzeitstellen sind eine jahrzehntelange Forderung der GdP in Rheinland-Pfalz. Durch die gestiegenen Anforderungen des letzten Jahrzehnts kann dieses Ziel auch schon bald als überholt angesehen werden“, so Sabrina Kunz zur Personalsituation der Polizei in Rheinland-Pfalz.
Aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen in unserer Gesellschaft war es der Landeschefin wichtig zu betonen: „Mit berechtigtem Stolz stelle ich fest, dass die überwältigende Masse der Polizistinnen und Polizisten tagtäglich ihre Zuverlässigkeit, ihre Besonnenheit und vorbildliches Verständnis von Demokratie und Rechtstaat beweisen. Darauf können die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land vertrauen.“

Mit ihrem klaren Statement zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Solidarität stellte die Gewerkschafterin heraus, dass die GdP eine etablierte Gewerkschaft sei, die ihren Platz in der Gesellschaft habe. Und auch im DGB sei die GdP genau am richtigen Platz. Der Deutsche Gewerkschaftsbund als die Arbeitnehmerbewegung Deutschlands sei die richtige Familie für die GdP. Kunz: „Uns geht es um gesellschaftliche Solidarität. Populismus, Ausgrenzung und einer ‚Erste-Klasse-Beamtengesellschaft‘ erteilt die GdP eine klare und deutliche Absage“.

Damit machte sie deutlich, dass es nur im solidarischen Miteinander aller arbeitenden Menschen gelingen könne, für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen einzutreten. Dass die GdP vor diesem Hintergrund im Bereich der Polizei nicht nur die Polizeibeamtinnen und –beamten, sondern auch die Verwaltungsbeamtinnen und –beamten und die Tarifbeschäftigten vertrete, sei besonders wichtig, dies zeige sich gerade aktuell auch wieder im Rahmen der Tarifverhandlungen für den Bereich des öffentlichen Dienstes.

Kunz wörtlich: „Die seit gestern laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst für die Länder werden im Ergebnis zeigen, wie glaubwürdig am Ende die öffentlichen Arbeitgeber noch sind, wenn es um den Wert von Arbeit in unserer Gesellschaft geht. 6% mehr Lohn, mind. jedoch 200 Euro, das ist eine faire gewerkschaftliche Forderung. Es wird ganz entscheidend darauf ankommen, wie gut wir im Kampf um die Durchsetzung dieser Forderungen zusammenhalten.“

Polizeiliches Handeln – so Kunz – werde zuweilen in den (sozialen) Medien unsachlich kritisiert; auch durch politisch Verantwortliche. Kunz: „Wir fordern wir von der Politik die Wertschätzung und Rückendeckung, die unsere Kolleginnen und Kollegen für ihren rechtsstaatlichen Einsatz verdient haben!“

Deutliche Zustimmung erntete die Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei für ihr klares Statement, dass Soziale Gerechtigkeit und Innere Sicherheit sich nicht trennen lassen. Dies müssten auch alle politisch Verantwortlichen verstehen, akzeptieren und mit Taten unterlegen.