Forderung der Feuerwehr-Gewerkschaft nach Polizeischutz an Silvesternacht berechtigt

3. Dezember 2018 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

„Die Befürchtungen der Feuerwehr, insbesondere in der Silvesternacht, wenn viele Menschen ausgelassen feiern, attackiert oder sogar verletzt zu werden, ist berechtigt. Vor der Silvesternacht sollten daher Absprachen erfolgen, wie die Leitzentralen bei den jeweiligen Einsätzen vorgehen, denn die Einsätze an Silvester sind ganz unterschiedlicher Art – vom Brand eines Müllcontainers bis hin zu Auseinandersetzungen zwischen größeren Menschengruppen“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff am Freitag in Hannover.

Die GdP Niedersachsen sieht die zunehmende Anzahl von Angriffen auf Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettung etc. ebenfalls mit Sorge. Sie fordert daher, dass die Regelungen des Strafgesetzbuches zur Bestrafung tätlicher Angriffe auf Polizisten und Rettungskräfte (§ 114 StGB) konsequent angewendet werden. Aber auch die Gesellschaft ist gefordert. „Im Elternhaus, in Kindergärten und Schulen gilt es, frühzeitig einen respektvollen Umgang zu vermitteln. Es darf niemals vergessen werden, dass jede Einsatzkraft ‚auch Mensch‘ ist – ein Vater, eine Tochter, ein Bruder oder eine Cousine“, betonte Schilff.