Bayerns Innenminister bei den 23. Erlanger Notfallmedizinischen Tagen

3. Dezember 2018 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Bei den 23. Notfallmedizinischen Tagen in Erlangen, dieses Jahr unter dem Motto ‚Der Neuro-Notfall und was es sonst noch Neues gibt‘, konnten sich Ärzte sowie nichtärztliche Einsatzkräfte des Rettungsdienstes über aktuelle Themen austauschen und sich bei zahlreichen Vorträgen über die neuesten Entwicklungen vor allem bei neurologischen Notfällen informieren. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat vor Ort die Vorteile der Digitalisierung im Rettungswesen betont: „Auch in der Notfallmedizin können und müssen wir uns die Vorteile der Digitalisierung zu Nutze machen“, sagte Herrmann. „Sie spielt für die Zukunftsfähigkeit und die Weiterentwicklung des Rettungsdienstes eine entscheidende Rolle.“ Als Beispiel nannte er das Pilotprojekt ‚Telenotarzt Bayern‘ in Straubing – innovative Telemedizin, mit der das behandelnde ärztliche oder nichtärztliche Personal auf Wissen eines zusätzlichen ärztlichen Experten, der nicht vor Ort ist, zurückgreifen kann. „So können wir gerade in ländlichen Gebieten dafür sorgen, dass kein Notfall zu lange auf eine notärztliche Versorgung warten muss“, sagte der Minister.

Es werde laut Herrmann jedoch grundsätzlich immer erforderlich bleiben, dass sich haupt- und ehrenamtliches, ärztliches und nichtärztliches Personal um die Patienten kümmert. „Das leisten Sie alle bereits heute mit großem Engagement. Dafür danke ich Ihnen und allen Beteiligten der Rettungskette aufs Herzlichste“, so der Minister.