Personalentwicklung bei der Bundespolizei: GdP begrüßt positive Signale der Politik

15. November 2018 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Bei der Bundespolizei sind in den vergangenen fünf Jahren durch Erreichen der Altersgrenze 2.995 Beamte in den Ruhestand getreten. Wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht, sind im gleichen Zeitraum 5.449 Beamte neu eingestellt worden. Weiterhin teilt die Bundesregierung mit, dass durch die im Jahr 2016 begonnene Einstellungsoffensive der Bundespolizei im Polizeivollzugsdienst die ersten zusätzlich ausgebildeten Laufbahnabsolventinnen und -absolventen im Jahr 2019 der Einsatzorganisation zur Verfügung stehen werden. Die letzten zusätzlichen Einstellungen würden der Einsatzorganisation in den Jahren 2024/2025 zulaufen. „Perspektivisch werden damit die bestehenden Vakanzen geschlossen“, führt die Bundesregierung weiter aus.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt diese positive Botschaft ausdrücklich. „Seit Jahren haben wir auf die Überlastung der Kolleginnen und Kollegen in der Bundespolizei hingewiesen und in vielen Gesprächen mit Abgeordneten und Behördenvertretern sowie mit vielen gewerkschaftlichen Aktionen darauf gedrängt, dass mit einem deutlichen Stellenaufwuchs in erster Linie das vorhandene Personal entlastet werden kann. Dieser Stellenaufwuchs für den Einsatzbereich darf aber nicht dazu führen, die Situation des Verwaltungs- und Ausbildungspersonals aus den Augen zu verlieren. Auch hier müssen dringend neue Stellen geschaffen werden“, sagt Jörg Radek, Vorsitzender der GdP für die Bundespolizei. Die GdP wird daher im Rahmen ihrer personalrätlichen Arbeit sehr genau darauf achten, dass das zusätzliche Personal auch wirklich zur Entlastung des vorhandenen Personals einsetzt wird.