Peter Beuth begrüßt Bad Soden am Taunus als neue KOMPASS-Kommune

21. September 2018 | Themenbereich: Hessen, Innere Sicherheit | Drucken

Hessens Innenminister Peter Beuth hat heute Bad Soden am Taunus (Main-Taunus-Kreis) in das KommunalProgrAmmSicherheitsSiegel (KOMPASS) des Hessischen Innenministeriums aufgenommen und den Einsatz für mehr Sicherheit vor Ort begrüßt. KOMPASS ist ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die hessischen Städte und Gemeinden. Ziel des Programms ist es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln und passgenaue Lösungen für Probleme vor Ort zu schaffen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention.

„Das Sicherheitsgefühl der Bad Sodener Bürger weiter stärken.“

„In Bad Soden werden künftig passgenaue Lösungen für die Sicherheit vor Ort gemeinsam angepackt. Dabei werden auch die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen und die Möglichkeit haben, ihre Sicherheitsbedürfnisse in lokale Maßnahmen einfließen zu lassen. Die polizeiliche Kriminalstatistik belegt, dass Hessen immer sicherer geworden ist. Mit zielgerichteten Präventionsmaßnahmen wollen wir auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger weiter stärken und spezifische Lösungen für die jeweiligen Probleme vor Ort schaffen. In Bad Soden werden alle relevanten Sicherheitspartner an einen Tisch geholt, um gemeinsam für mehr Sicherheit zu sorgen. Dies wird für ein echtes Sicherheitsplus vor Ort sorgen“, sagte Innenminister Peter Beuth.

Durch die Aufnahme der Kommune in die Sicherheitsinitiative des Landes, wird auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger gestärkt. Bad Soden ist die neunte KOMPASS-Kommune in Hessen. Weitere 15 Kommunen werden in den kommenden Wochen in das Programm aufgenommen. 66 weitere Städte und Gemeinden haben ihr Interesse bereits bekundet.

„Die Polizei hat viel zu bieten – gerade auch im Bereich der Prävention, damit es erst gar nicht zu Straftaten kommt. Um das Sicherheitsgefühl nachhaltig zu verbessern, brauchen wir aber auch das Zutun vieler weiterer Akteure vor Ort. Damit öffentliche Plätze nicht verkommen und dunkle Ecken in Parks nicht zu Angsträumen werden, holt KOMPASS alle Entscheidungsträger in lokalen Sicherheitskonferenzen an einen Tisch“, so der Innenminister.

Mehr Personal für Kriminalitätsprävention

Für KOMPASS weist das Hessische Innenministerium den Polizeipräsidien jeweils zwei zusätzliche Stellen – hessenweit insgesamt 14 – zu, um so den Bereich der Prävention dort weiter zu stärken. Außerdem wurde eine Geschäftsstelle für KOMPASS beim Hessischen Landeskriminalamt eingerichtet, die mit ebenfalls zwei zusätzlichen Stellen ausgestattet ist. Darüber hinaus werden 30 weitere „Schutzmänner vor Ort“ landesweit eingesetzt.

„Das erfolgreiche ‚Schutzmann-vor-Ort‘-Programm ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir sehr leistungsstarke Bausteine im Sicherheitsportfolio des Landes haben, die sich in die Gesamtkonzeption von KOMPASS sehr gut einfügen. Wir haben KOMPASS auch deshalb entwickelt, damit sich Kommunen in dem umfangreichen Angebot an Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen der Polizei zu Recht finden und daraus die für ihre Bedürfnisse passenden Lösungen nutzen können. So bieten wir der kommunalen Familie mit KOMPASS Orientierung in allen Fragen der Sicherheit“, sagte Innenminister Peter Beuth.

Erfolgreiche Sicherheitspartner erhalten KOMPASS-Sicherheitssiegel

Jede KOMPASS-Stadt und jede KOMPASS-Gemeinde wird bei erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Land Hessen ihr eigenes Sicherheitssiegel erhalten. Zur Evaluierung der Initiative KOMPASS wird das Kommunalprogramm wissenschaftlich begleitet und die erfolgten Maßnahmen ausgewertet. „Jede KOMPASS-Kommune steht schon jetzt dafür, dass dort in Kooperation mit der Polizei gemeinsam an der Stärkung der Sicherheit gearbeitet wird. Wenn die ausgemachten Probleme angepackt und Lösungen erfolgreich umgesetzt wurden, werden diese KOMPASS-Kommunen mit dem Sicherheitssiegel ausgezeichnet. Die Auszeichnung mit dem Sicherheitssiegel bedeutet nicht, dass dort künftig keine Straftat mehr stattfindet. Das Sicherheitssiegel steht vielmehr dafür, dass die Kommune sich in besonderem Maße für die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger eingesetzt, deren Sorgen und Ängste aufgegriffen und gemeinsam mit der Polizei Sicherheitsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt hat“, so der Innenminister.