Innenstaatssekretär besucht Polizei-Kontrollstelle bei der Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“.

21. September 2018 | Themenbereich: Schleswig-Holstein, Verkehr | Drucken

Die Landespolizei Schleswig-Holstein beteiligt sich seit Montag an der länderübergreifenden Verkehrs-Kontrollwoche „“Focus on the road““. Unter dem Motto „“sicher.mobil.leben““ finden heute im ganzen Land Kontrollen zum Thema „“Ablenkung und Gurt““ statt. Innenstaatssekretär Geerdts war bei einer dieser Kontrollen in Kiel dabei. „“Eigentlich müsste mittlerweile jede Autofahrerin und jeder Autofahrer wissen, wie unglaublich gefährlich der Blick aufs Handy oder das Schreiben einer Nachricht während der Fahrt ist. Bei Tempo 50 reichen zwei Sekunden Ablenkung, um 30 Meter im „Blindflug“ zurückzulegen. Und trotz dieser bekannten Gefahr gibt es so viele Menschen, die das trotzdem immer noch machen. Deshalb ist es so wichtig, durch diese Kontrollen das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer noch einmal zu schärfen.““

Untersuchungen zeigten, dass die Nutzung von Kommunikationsmitteln während der Fahrt das Unfallrisiko um mindestens das Vierfache erhöht. Bei einer repräsentativen Befragung hätte die Hälfte der Teilnehmer eingestanden, dass sie schon mal in eine brenzlige Situation gekommen sind, weil sie abgelenkt waren. „“Wer während der Fahrt sein Handy benutzt, zum Teil Nachrichten tippt, der riskiert nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das der anderen Verkehrsteilnehmer. Wenn beispielsweise ein Kind hinter einem Ball herläuft und plötzlich auf der Straße steht, dann zählt jede einzelne Sekunde, die über Leben oder Tod entscheidet. Also: Hände weg vom Handy bei der Fahrt!““

2017 hat die Landespolizei bei Kontrollen 12.790 Verstöße wegen verbotener Handynutzung festgestellt. Allein bei einer Schwerpunkt-Kontrolle im März dieses Jahres waren es mehr als 1.200.