Landespräventionspreis 2019 thematisiert Gewalt an Schulen

7. September 2018 | Themenbereich: Brandenburg, Prävention | Drucken

„Gewalt an Schulen“ – das ist das Thema des Landespräventions-preises 2019, der erstmalig bereits im Vorjahr ausgeschrieben wird. Grund hierfür ist die Zielgruppe des Preises: Der Landespräventionsrat Brandenburg ruft alle Schülerinnen und Schüler Brandenburgs kurz nach Schuljahresbeginn auf, sich kreativ an der Umsetzung zu beteiligen. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2019.

Vorsitzender des Landespräventionsrates ist Innenminister Karl-Heinz Schröter: Schröter betont: „Gewalt an Schulen ist ein Thema, das vom Landes-präventionsrat Brandenburg sehr ernstgenommen wird. Er hat eine ständige Arbeitsgruppe, welche sich der Kinder-, Jugend- und Gewaltdelinquenz widmet und fördert zahlreiche Projekte in diesem Bereich. Allerdings ist niemand besser geeignet, Kinder und Jugendliche stark zu machen, in gegenseitigem Respekt und ohne Kriminalität aufzuwachsen, als sie selbst. Gewalt an Schulen kommt in unterschiedlichen Formen zum Ausdruck. Eines aber ist in jeder Form von Gewalt gleich: Sie erzeugt Opfer und Leid.“

Ziel dieser Ausschreibung ist es, bereits bewährte, erfolgreich durchgeführte oder neu anlaufende Kooperationen zu kriminalpräventiven Themen von Schülerinnen und Schülern auszuzeichnen und bekannt zu machen. Mögliche inhaltliche Schwerpunkte können beispielsweise Gewalterfahrungen und Gewaltprävention, (Cyber-)Mobbing und Ausgrenzung, Suchterfahrungen und Suchtprävention oder Radikalisierung sein. Bei der Einreichung kann es sich um ein Projekt oder Theaterstück, eine Veranstaltung, Musik- oder Videoproduktion, Collagen, Comics oder Zeichnungen handeln. Die Bewerbung ist möglich als Schule, Jahrgangsstufe, Klasse oder Gruppenvorschlag von mindestens drei Schülerinnen und Schülern. Der Preis ist mit mindestens 5.000 Euro dotiert; er kann geteilt werden. *