Der gesunde Menschenverstand hat obsiegt!

7. September 2018 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Der Innenminister von Baden-Württemberg, Thomas Strobl stellte hinsichtlich der beabsichtigten Stellenbesetzungssperre klar. Im Vorfeld kam es bei den beschäftigten der Polizei in Baden-Württemberg gelinde gesagt zu Irritationen. Es sollte eine Stellenbesetzungssperre zum Wirken kommen, die auch den Bereich der Polizei umfassen sollte. Ob der Personalmisere in der Polizei mutete diese Absicht wie ein Schildbürgerstreich an. Die auch für die Polizei beabsichtigte Stellenbesetzungssperre besagt, dass eine Stelle für ein Jahr nicht wieder besetzt werden darf, wenn ein Tarifbeschäftigter in Pension geht, zu einer anderen Behörde oder in die freie Wirtschaft wechselt.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt deshalb ausdrücklich die schnelle und politisch souveräne Handlung des Innenministers.

Gegenüber der dpa sagte Strobl am 30. August 2018, „Die entsprechende Finanzierung ist sichergestellt“. „Das ist zwischen dem Finanz- und Innenministerium abgestimmt.“ „Es würde ja keinen Sinn machen, dass wir neue, zusätzliche Stellen schaffen und die alten nicht besetzen“, so Strobl weiter.

Eine Besetzungssperre für Tarifbeschäftigte könnte die angespannte personelle Situation bei der Polizei in Baden-Württemberg verschärfen. Deshalb will Innenminister Thomas Strobl (CDU) diese
nun aufheben.

Würde die Sperre wieder greifen, würden viele Tarifstellen unbesetzt bleiben und dann müssten Polizeibeamte Tätigkeiten übernehmen, für die sie gar nicht vorgesehen sind. Wir haben im Bereich der Polizeibeamtinnen und –beamten zu wenig Personal und dieses soll dann auch noch andere Aufgaben wahrnehmen? Dies wäre ein Affront mit Sicht auf die Innere Sicherheit gewesen.
Deshalb bedankt sich die GdP auch im Namen der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes beim Innenminister!