Erster Spatenstich für neue Sporthalle mit Trainingszentrum und Seminarbereich des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei

28. August 2018 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Innenminister Joachim Herrmann hat heute gemeinsam mit Vertretern aus der Politik und der Polizei den ersten Spatenstich für den Neubau einer Sporthalle mit Trainingszentrum und Seminarbereich beim Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei in Ainring (BPFI) gesetzt. Bereits in zwei Jahren soll das Gebäude an die Polizei übergeben werden. „Wir werden mit unserem Neubau auf einem Bruttogrund von knapp 4.000 Quadratmetern den Ansprüchen einer modernen Fortbildungseinrichtung gerecht“, erklärt Herrmann. Der Freistaat Bayern investiert in diese Baumaßnahme rund 16,5 Millionen Euro. Herzstück werden eine Raumschießanlage und ein Zentrum für das polizeiliche Einsatztraining sein.

Das BPFI ist zuständig für die Fortbildung der gesamten Bayerischen Polizei. Jährlich finden dort rund 850 Seminare mit insgesamt etwa 12.000 Teilnehmern statt. „Durch ein breit gefächertes Angebot ist nahezu das gesamte Aufgaben- und Wissensspektrum der Bayerischen Polizei im Fortbildungsprogramm des BPFI abgebildet“, so Herrmann. Bereits in den letzten Jahren wurde die Fortbildungseinrichtung auch mit Blick auf die Unterkunftsgebäude erheblich verbessert und auf einen zeitgemäßen Stand mit Einzelzimmern und Nasszelle gebracht. Das Lehrsaalgebäude wurde generalsaniert und ein Trainingszentrum sowie eine Einsatzzentrale und Speziallehrsäle für IT-Kriminalisten wurden eingerichtet. „Nun erneuern wir die Sportanlagen und schaffen weitere dringend benötigte Lehrsäle“, begründet Herrmann den Bau. „Mit den zukünftigen räumlichen Möglichkeiten haben die Kolleginnen und Kollegen der Polizei die Möglichkeit, sich sehr praxisnah auf unterschiedlichste Einsatzsituationen vorzubereiten.“ Die Polizistinnen und Polizisten können dort all die Fähigkeiten vertiefen, die für den täglichen Dienst von ausschlaggebender Bedeutung sind: Konzentration, Nervenstärke, Ausdauer, schnelle Reaktion, optimale Konfliktbewältigung und Stressresistenz sowie die körperliche Leistungsfähigkeit.

Das massive Gebäude erhält eine hinterlüftete wärmegedämmte Fassade und ist damit auch energetisch auf sehr hohem Niveau. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt Strom zum Eigenverbrauch. Des Weiteren stehen auf dem Gelände zwei Ladesäulen für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Mit der Verwendung effektiver Wärmerückgewinnung und mittels Biomasse beheizter Fernwärme werden jährlich 122 Tonnen CO2 im Jahr gegenüber herkömmlicher Bauweise eingespart.