Zusätzliche Verwaltungsstellen sind ein Zeichen der Wertschätzung

24. August 2018 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen kann nach jahrelangem Bemühen um bessere Perspektiven in der Polizeiverwaltung einen großen Erfolg verbuchen: Am Mittwoch hat das Innenministerium die Schaffung von 25 neuen A 9er-Stellen der LG 1 (ehemals mittlerer Dienst) zum 1. August 2018 bekanntgegeben und einen entsprechenden Erlass herausgegeben. Nach den Worten von Petra Franzen, im geschäftsführenden Landesvorstand der GdP Niedersachsen zuständig für den Bereich Verwaltung, ist damit „ein Lichtstreif am Horizont“ erreicht.
„Das ist wirklich ein großer Erfolg für die GdP, insbesondere für den Fachausschuss Verwaltung und die Landesprojektgruppe Perspektiven für Verwaltungsbeschäftigte. Jahrelang wurden wir immer wieder enttäuscht und vertröstet. Nun aber gibt es Verbesserungen in der Polizeiverwaltung – und somit ein Zeichen der Wertschätzung“.

Dies sei dringend erforderlich, um einerseits die Arbeit der Polizeiverwaltungsbeamtinnen und -beamten zu würdigen und andererseits konkurrenzfähig zu bleiben. „Wir müssen gute Perspektiven bieten, um den Nachwuchs nicht an andere Behörden des öffentlichen Dienstes oder die freie Wirtschaft zu verlieren“, ergänzte Franzen.

Die Polizeiverwaltung bietet viele unterschiedliche und abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. Sie ist in den „Gesamtauftrag Polizei“ integriert und übernimmt sämtliche Aufgaben, die mit Logistik und Service zu tun haben, in den einzelnen Dienststellen und in Sonderbereichen wie z.B. der Forensik, dem Controlling und in den Werkstätten.

Ohne Polizeiverwaltung könnten die Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten nicht ihre originären Aufgaben wahrnehmen und würden zunehmend durch administrative Aufgaben belastet. Der Fachausschuss Verwaltung der GdP Niedersachsen setzt sich daher für die Stärkung der Polizeiverwaltung ein.