Staatssekretär Werner Koch stellt 15 neue Wachpolizisten in den Dienst ein

10. August 2018 | Themenbereich: Aktuell, Hessen | Drucken

Werner Koch, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, hat 15 Wachpolizisten nach erfolgreicher Ausbildung im Dienst begrüßt und ihre wichtige Arbeit für die Sicherheit Hessens hervorgehoben. „Die rund 650 Wachpolizistinnen und Wachpolizisten in Hessen leisten täglich einen wichtigen Beitrag für unsere Sicherheit. Indem sie zahlreiche Aufgaben wie Verkehrsüberwachung, Objektschutz, Tatortarbeit und Fußstreifenpräsenz leisten, tragen sie zudem zu einer wesentlichen Entlastung der Landespolizei bei. Die Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten können sich dadurch mehr und brennpunktorientierter auf die Verhütung und Verfolgung von Straftaten konzentrieren. Dadurch ist Hessen spürbar und durch die Entwicklung der Polizeilichen Kriminalstatistik auch messbar sicherer geworden“, sagte Staatssekretär Werner Koch.

Drei der insgesamt 15 in den Dienst gestellten Wachpolizisten werden im Polizeipräsidium Frankfurt am Main, zwölf im Polizeipräsidium Südhessen eingesetzt. Im Polizeipräsidium Frankfurt werden sie in erster Linie im Objektschutz sowie im Polizeigewahrsam unterstützen. Das Polizeipräsidium Südhessen hat Ende März 2018 mit der Abschiebehafteinrichtung in Darmstadt-Eberstadt ein zusätzliches Aufgabenfeld übernommen. Zwölf neue Wachpolizistinnen und Wachpolizisten werden das Polizeipräsidium Südhessen daher zusätzlich unterstützen und in der Abschiebehafteinrichtung tätig.

„Mehr Sicherheit für den Bürger – mehr Entlastung für die Polizei“

Beginnend im Oktober 2000 wurde bei den damaligen Polizeipräsidien Kassel, Frankfurt am Main und Gießen die Wachpolizei unter dem Motto: „Mehr Sicherheit für den Bürger – mehr Entlastung für die Polizei“ erprobt; die Pilotphase endete am 31.12.2001. Aufgrund der positiven Erfahrungen wurde die Wachpolizei seit 2002 kontinuierlich auf mittlerweile 650 Stellen auf alle Polizeipräsidien ausgeweitet.

Wachpolizistinnen und Wachpolizisten sind Beschäftigte des Landes Hessen. Der Ausstattungsumfang der Wachpolizei mit Dienstbekleidung sowie Führungs- und Einsatzmitteln ist dem der Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten nahezu gleichgestellt. Die Unterscheidung erfolgt durch die Ärmelabzeichen, ein blaues Band an der Dienstmütze sowie durch die Kennzeichnung „WACHPOLIZEI“ auf den Oberbekleidungsstücken Anorak, Windjacke und Schutzweste.

Einstellungsoffensive der Landesregierung: Deutliche Verstärkung der Polizei

Mit mehreren Maßnahmenpaketen hat die Landesregierung gezielt die Innere Sicherheit in Hessen gestärkt. Mit 1.155 Polizeianwärtern und 570 neuen Stellen im Polizeivollzug im Jahr 2017 und 270 bzw. 240 zusätzlichen Stellen für Polizeikommissaranwärterinnen und -anwärter in den Jahren 2018 und 2019 hat die Landesregierung für einen historischen Stellenzuwachs bei der hessischen Polizei gesorgt. Mit der Einstellungsoffensive der Hessischen Landesregierung erhält die hessische Polizei eine nie dagewesene Verstärkung: 1.520 zusätzliche Anwärter. „Das ist ein Stellenplus von elf Prozent seit 2014. Wir haben neben der Landespolizei aber auch den Freiwilligen Polizeidienst sowie die Wachpolizei gestärkt. Dadurch haben wir ein Sicherheitsplus für die Bürgerinnen und Bürger in Hessen geschaffen. Das ist ein weiterer Beleg dafür, dass für die Landesregierung Sicherheit an erster Stelle steht“, sagte Staatssekretär Werner Koch.