Deutlich verbesserte Bedingungen für künftige Polizeianwärter

7. August 2018 | Themenbereich: Aktuell, Schleswig-Holstein | Drucken

Für insgesamt rund 36 Millionen Euro wird die Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung in Eutin zur Zeit modernisiert und ausgebaut. Nach der Eröffnung des Einsatz-Trainingszentrums vor wenigen Wochen laufen die Planungen für weitere Gebäude. Unter anderem sollen bis 2022 zwei neue Unterkunftsgebäude errichtet werden. „“Wir haben innerhalb eines Jahres bereits wichtige Verbesserungen für die Polizei in Schleswig-Holstein umgesetzt oder auf den Weg gebracht. Das ist auch wichtig, damit die Beamtinnen und Beamten ihre Arbeit in einer Bürgerpolizei bestmöglich leisten können. Angemessene Rahmenbedingungen für den Polizeinachwuchs sind dabei von zentraler Bedeutung. Deshalb bin ich froh, dass wir mit den geplanten Baumaßnahmen in Eutin auf einem guten Weg sind““, so Staatssekretär Torsten Geerdts. In den beiden Unterkunftsgebäuden sollen die Polizeianwärter während ihrer Ausbildung ab 2022 in jeweils 75 modernen Doppelzimmern leben. Die Kosten werden voraussichtlich bei etwa zwölf Millionen Euro liegen.

Außerdem wird der Neubau des Wirtschaftsgebäudes in Eutin geplant. In dem Neubau soll es neben einer Kantine auch eine Cafeteria geben. Geplanter Baubeginn ist 2020. Geschätzte Kosten: rund neun Millionen Euro. Darüber hinaus ist vorgesehen, die Schulungsräume heutigen Standards anzupassen. Dafür hat das Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH) in Abstimmung mit der Polizei bereits ein Schulungsraumkonzept in einem weiteren geplanten Neubau entworfen. „“Die Jamaika-Koalition setzt damit die in ihrem Koalitionsvertrag vereinbarte Verbesserung der Rahmenbedingungen in Eutin konsequent um. So können wir die erhöhte Zahl von Anwärterinnen und Anwärtern angemessen und zeitgemäß ausbilden. Das ist ein wichtiger Baustein, um die Attraktivität des Polizeiberufs weiter zu stärken““, so Geerdts.