GdP Berlin begeistert vom Engagement und mit mahnenden Worten an Personalvertretungen

31. Juli 2018 | Themenbereich: Berlin, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Seit zwei Monaten steht den Auszubildenden an der Polizeiakademie sowie den Studierenden des Fachbereichs 5 an der HWR eine neue Gesamt-Jugend- und Auszubildendenvertretung zur Verfügung. Diese soll ihren Interessen nachkommen, Probleme thematisieren und ist als stetiger Ansprechpartner für die Polizeipräsidentin ein wichtiges Scharnier für unseren Nachwuchs. Die GdP lobt das engagierte Auftreten der neuen GJAV und warnt alle davor, dieses wichtige Gremium nicht ernst zu nehmen bzw. bei Arbeitsabläufen außen vor zu lassen.,
25-Jähriger Fabian Reichert führt GJAV an
„Ich bin sehr angetan vom Auftreten unseres neuen GJAV-Vorsitzenden, der mit seinem Team bereits erste Spuren hinterlassen hat und im Sinne der Auszubildenden und Studierenden die zwei Jahre intensiv dafür nutzen möchte, die Situation für sie zu verbessern“, so Norbert Cioma, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei. Anfang Juni hatte der 25-Jährige Fabian Reichert, der bis hierhin als Funkwagenfahrer auf dem A42 gefahren ist, das Zepter als GJAV-Vorsitzender übernommen. Nach anfänglichen Organisationsschwierigkeiten bei der Zuweisung eines ihm zustehenden Büros sowie die Zulieferung der für ihn bestimmten Post, scheint er nunmehr richtig angekommen zu sein. „Er hat allein in den ersten zwei Monaten bewiesen, in welche Richtung er gehen möchte und dass er sich trotz wenig Kooperation der Beteiligten und einzelnen Barrieren durchbeißen kann. Das ist wichtig für dieses Amt und ich möchte an dieser Stelle auch Frau Dr. Slowik dafür danken, dass sie hier seine Schilderungen erhört und sofort Abläufe beschleunigt hat“, so Cioma weiter.
Sachorientierte Zusammenarbeit mit der GJAV
Reichert ist mit seinem Gremium, in welchem sich junge Kolleginnen und Kollegen aus zahlreichen Dienststellen und mit unterschiedlicher Gewerkschaftszugehörigkeit wiederfinden, zukünftig bei allen Vorgängen, die Auszubildende und Studierende betreffen, in der Mitbestimmung. Cioma: „Das ist im Personalvertretungsgesetz klar definiert und ich kann nur jeden davor warnen, die GJAV in ihrer Arbeit zu blockieren. Wenn sie in der Mitbestimmung ist, hat man ihr die Vorgänge frühzeitig vorzulegen, damit sie sich wie andere auch in angemessener Weise vorbereiten kann. Es geht hier nicht um persönliche, gewerkschaftliche oder vereinszugehörige Interessen, sondern darum, dass ordentliche Arbeitsstrukturen für diejenigen geschaffen werden, die für die zukünftige Sicherheit unserer Stadt verantwortlich sind. Wir werden sachorientiert mit der GJAV zusammenarbeiten und sie als das anerkennen, was sie ist – ein autarkes Gremium und gleichberechtigter Gesprächspartner.“