„Hessen ist Ort polizeilicher Innovationen“

25. Juli 2018 | Themenbereich: Hessen, Polizei | Drucken

Die Hessische Landesregierung fördert die Kreativität und das Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jedes Jahr zu Verbesserungsvorschlägen innerhalb der Landesverwaltung angehalten werden. Empfehlungen, die zu einer bürgerorientierten, effektiven und wirtschaftlichen Aufgabenerledigung führen, können dabei im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, Abteilung Zentrales Ideenmanagement, eingereicht werden. Ideen einzelner Kolleginnen und Kollegen führen immer wieder dazu, dass der Job für Hessens Polizisten leichter wird. Jetzt prämierte Innenminister Peter Beuth bei seinem Besuch der Polizeifliegerstaffel in Egelsbach den Ersten Polizeihauptkommissar Klaus Boida, der eine benötigte Software zur wiederkehrenden Schulung des fliegenden Personals der Polizeifliegerstaffel in Egelsbach entwickelt hat. Durch den persönlichen Einsatz des Schulungsleiters spart das Land jährlich einen fünfstelligen Betrag.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hessischen Landesverwaltung bringen sich mit tollen Vorschlägen innerhalb des Ideenmanagements ein, um die Verwaltung nachhaltig zu stärken. Ganz besonders engagiert sind dabei unsere Polizeibeamtinnen und -beamten, die immer wieder zeigen, dass Hessen ein Ort polizeilicher Innovationen ist. Dies zeigt einmal mehr am persönlichen Einsatz von Herrn Klaus Boida, der eine spezielle Schulungssoftware entwickelt hat, die effektiv und hocheffizient das Personal der Polizeifliegerstaffel in Egelsbach unterstützt. Bereits in den vergangenen Jahren machte die Hessische Polizei durch Innovationen auf sich aufmerksam. Zu den Highlights zählen die Software ‚KLB operativ‘ zur Prognose und Kräftebündelung bei Wohnungseinbrüchen sowie die Entwicklung der ‚Body-Cam‘, die 2013 als Pilotprojekt gestartet ist und mittlerweile in einer Stückzahl von etwa 400 Exemplaren bei der Hessischen Polizei zum Einsatz kommt“, betonte Innenminister Peter Beuth.

Flugzeitenerfassung vollumfänglich und rechtssicher abbilden

Mit dem von EPHK Klaus Boida entwickelten „Hauptflugbuch“ lässt die Flugzeitenerfassung sowie die technische Luftfahrzeugüberwachung vollumfänglich und rechtssicher abbilden. Die Software steht kommerziellen Angeboten in nichts nach und kann eigenverantwortlich und damit personalressourcenschonend angewendet werden.

Bei seinem Besuch der Polizeifliegerstaffel in Egelsbach informierte sich der Innenminister auch über das laufende Pilotprojekt ‚Kleindrohnen für Tatort- und Unfallaufnahmen‘. Zur Erprobung wurden acht Bedienstete der beteiligten Polizeipräsidien Nord-, Mittel- und Südhessen bei der Polizeifliegerstaffel Hessen zu Luftfahrzeugfernführern ausgebildet. Die Testphase des Pilotprojekts startet im Februar 2018 und endet diesen Monat. Für jede Behörde wurde jeweils eine Drohne des Typs „Yuneec H520“ beschafft, da insbesondere dieser Typus durch einen hohen Verschlüsselungsstandard die hohen Anforderungen an den Datenschutz erfüllt. Für Drohnen gelten zudem besondere Begrenzungen: Flüge sind nur in Sichtweite und am Tag, in einer maximalen Flughöhe von 50 Metern und nicht über Menschenansammlungen erlaubt.