Sicherheitswirtschaft: Umsatz stagniert, Beschäftigung geht 2017 nur leicht zurück

17. Juli 2018 | Themenbereich: Security | Drucken

Nach den heute von der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Zahlen ist die Zahl der Beschäftigten bei den privaten Sicherheitsdiensten im vergangenen Jahr von 259.337 auf 257.790 nur leicht zurückgegangen.

„Unter Berücksichtigung der 3.225 Auszubildenden beschäftigte unsere Branche am 31. Dezember 2017 rund 260.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW). Das Statistische Bundesamt weist in seiner Konjunkturstatistik für das 1. Quartal 2018 einen stagnierenden Umsatz aus. „Der Rückgang von Umsatz und Beschäftigung beim Schutz von Flüchtlingsunterkünften wurde offensichtlich durch die steigende Nachfrage, vor allem beim Schutz von Veranstaltungen und auch im Luftverkehr kompensiert“, so Olschok.

Nach drei wachstumsintensiven Jahren ist der Umsatz der privaten Sicherheitsdienste von 8,80 (2016) auf 8,51 Milliarden im Jahre 2017 gesunken. Nach wie vor hoch ist das Umsatzwachstum von „Sicherheitsdiensten mit Überwachungs- und Alarmsystemen“ (+ 8,4 % im ersten Quartal 2018).