Die letzten Tage zeigen die Gefährlichkeit der Brandbekämpfung für unsere Feuerwehren

6. Juli 2018 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit traten in den letzten Tagen vermehrt Flächen- und Waldbrände auf. Zudem lässt die Wetterlage vermuten, dass auch in den nächsten Tagen die Situation in dieser Hinsicht angespannt bleibt. Allein am Mittwoch gab es im Land insgesamt rund 50 Brände bei denen mehrere Hektar Feld-und Waldfläche brannten.

„Ohne unsere vielen Kameradinnen und Kameraden der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren im Land, wäre diesen teils verheerenden Bränden nicht beizukommen“, dankt Innen- und Brandschutzminister Lorenz Caffier den Einsatzkräften. „Wie gefährlich Einsätze zur Brandbekämpfung sind, zeigt sich die Tage sehr deutlich. Die Kameradinnen und Kameraden müssen unter schwierigsten Bedingung nah an die Gefahr ran. Da sind die richtige Einsatztaktik und Herangehensweise elementar wichtig.“

Aufgrund der Gefahr, dass sich ein Waldbrand bei Groß Laasch im Landkreis Ludwigslust-Parchim zu einer Brandkatastrophe nach dem Katastrophenschutzgesetzt entwickeln könnte, da sich der Waldbrand auf einem munitionsbelasteten Gebiet ereignet hat, wurde zur Unterstützung die Bundeswehr um Amtshilfe bei der Brandbekämpfung aus der Luft mit einem Hubschrauber gebeten.

„Diese Einsatzbereitschaft verdient das volle Lob der Landesregierung und zeigt mir, dass die Zivil-Militärische Zusammenarbeit keine Worthülse ist, sondern hier gelebt wird“, so Innenminister Lorenz Caffier.