Weißer Ring in Brandenburg: Landesverband feiert 25-jähriges Bestehen

2. Juli 2018 | Themenbereich: Brandenburg, Innere Sicherheit | Drucken

Innenminister Karl-Heinz Schröter hat dem Weißen Ring zum 25jährigen Bestehen in Brandenburg gratuliert. Auf einer Feier aus Anlass des Jubiläums dankte Schröter der Opferhilfeorganisation im Namen des Ministerpräsidenten für die geleistete Arbeit und betonte die Bedeutung des gemeinnützigen Vereins.

Innenminister Schröter: „25 Jahre Weißer Ring in Brandenburg bedeutet 25 Jahre unzähliger ehrenamtlich absolvierter Stunden im Dienst der guten Sache. Freiwillig, dem Wohl der Mitmenschen verpflichtet, unbezahlt und im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar. Und auch wenn die Kriminalitätszahlen derzeit sinken, wird es weiterhin Opfer geben, die Hilfe brauchen. Der Staat konzentriert sich vorrangig darauf, die Täter zu ermitteln, zu ergreifen und zu bestrafen. Aber auch die Opfer brauchen Unterstützung, Zuspruch und guten Rat. All das leistet in vorbildlicher Weise der Weiße Ring. Dafür gebührt ihm größter Dank und Anerkennung.“

Der Landesverband Brandenburg wurde 1993 gegründet und hat sein Landesbüro in Potsdam sowie Außenstellen in allen Landkreisen. Vorsitzender ist Polizeipräsident a.D. Jürgen Lüth. In 18 Außenstellen sind nach Angaben des Weißen Rings mehr als 150 ehrenamtliche Mitarbeiter aktiv. Die Hilfsorganisation veranstaltet unter anderem regelmäßige Vorträge und Aktionen an Schulen mit dem Schwerpunkt „Cybermobbing“. Außerdem ist der Weiße Ring Brandenburg durch seinen Vorsitzenden auch in einer Arbeitsgruppe des Landespräventionsrates vertreten. Die regionalen Polizeidienststellen arbeiten eng mit dem Weißen Ring und dessen Außenstellen zusammen. So nehmen die polizeilichen Opferschutzbeauftragten regelmäßig an Fortbildungen des Landesverbandes teil.