BDK-Forderung nach der Einrichtung eines Kriminaldauerdienstes wird Realität

2. Juli 2018 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Hessen, Interessenvertretungen | Drucken

Im August 2018 nimmt der neue Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Osthessen die Arbeit auf. Damit wird die langjährige BDK-Forderung nach der hessenweiten Einrichtung von Kriminaldauerdiensten in einem weiteren Polizeipräsidium umgesetzt.

 

Kriminalpolizeiliche Kompetenz bei Sofortsachen wurde bislang durch Rufbereitschaftsdienste der Kolleginnen und Kollegen, die bei den Kriminalinspektionen im Tagesdienst arbeiten, an Werktagen nach Dienstschluss sowie an Wochenenden und Feiertagen abgedeckt. Die Folge waren sowohl eine hohe individuelle Belastung als auch der Kommissariate, denen die Rufbereitschaftsbeamtinnen und -beamten am Folgetag nach Einsätzen nur eingeschränkt zur Verfügung standen. Aus unserer Sicht wird die Einrichtung des Kriminaldauerdienstes zu einer spürbaren Entlastung führen.

Zugleich wird eine reizvolle Möglichkeit für den Laufbahnwechsel zur Kriminalpolizei geschaffen, da die abwechslungsreiche Tätigkeit zusätzlich mit Schichtzulage und DUZ vergütet wird. Mit der Einrichtung gelingt daher auch ein wichtiger Schritt, um die Attraktivität der Kriminalpolizei zu steigern.

Der BDK begrüßt die Einführung des Kriminaldauerdienstes ausdrücklich. Wir wünschen einen erfolgreichen Auftakt und gutes Gelingen!