Beförderungskonzept für das Haushaltsjahr 2018 durch die Landesregierung – Fehlanzeige!!!

18. Juni 2018 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) kritisiert heftig, dass die Landesregierung noch immer kein Beförderungskonzept für die Landespolizei für das Haushaltsjahr 2018 beschlossen hat.
Viele Kolleginnen und Kollegen verrichten mittlerweile ihren Dienst auf höherwertigen Dienstposten, ohne Aussicht auf Beförderung. Das trifft auf die Laufbahngruppen (LG) 1.2 sowie 2.1 zu. Dieser Zustand muss beendet werden. Die Landesregierung bummelt, wie im jedem der letzten Jahre, mit den Beförderungsmitteln herum.
Die Kolleginnen und Kollegen leisten täglich eine hervorragende Arbeit in Zeiten schwieriger Sicherheitslagen und das mit einer veralteten Sicherheitsausrüstung. Die Landesregierung sollte ein Zeichen setzen und die Beamtinnen und Beamten der Landespolizei für ihre geleistete Arbeit adäquat besolden. Minister und Staatssekretäre werden dagegen vom ersten Tag an in ihrer ausgewiesenen Besoldungsstufe besoldet, so der DPolG Vize.
Perlbach weiter, meine Kolleginnen und Kollegen leisten unter äußerst schlechten Bedingungen, wie zum Beispiel desolate Dienstgebäude, schlechte Entwicklungsmöglichkeiten für Beamte und Tarifbeschäftige und massiven Personalmangel, sehr gute Arbeit. Da ist es auch nur Recht, wenn die Beförderungssituation verbessert wird. Wir fordern die Aufhebung der Planstellenobergrenzenverordnung von 1993!

Deshalb rufen alle Gewerkschaften und Berufsverbände in der Landespolizei auf, am Dienstag, 19. Juni 2018, 09:30 – 11:00 Uhr, vor der Staatskanzlei in Magdeburg für den Abbau des Beförderungsstaus zu demonstrieren.