Junge Polizistinnen und Polizisten aus Europa erörtern die „Polizei der Zukunft“

15. Juni 2018 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

60 junge Polizeibeamtinnen und -beamte aus der Schweiz, Tschechien, den Niederlanden, der Slowakei und Deutschland wollen bei der am kommenden Dienstag, 19. Juni in Brüssel, beginnenden 1. Internationalen Polizeijugendkonferenz Themen rund um die „Polizei der Zukunft – Gemeinsam stark für ein sicheres Europa in Frieden und Freiheit“ erörtern. Inhaltliche Schwerpunkte werden die Internet- und Organisierte Kriminalität, der Terrorismus, die polizeiliche Zusammenarbeit in Europa und die digitale Polizeiarbeit bilden.

… bin gespannt, wie unsere Kolleginnen und Kollegen aus unseren Nachbarländern so ticken …

Die bis Mittwoch, 20. Juni, andauernde Konferenz soll den Auftakt eines regelmäßigen Austauschs junger Polizistinnen und Polizisten aus allen Ländern Europas zu aktuellen Fragen der inneren Sicherheit und des Polizeiberufs darstellen. Veranstaltet wird die 1. Internationale Polizeijugendkonferenz von dem Nederlands Politiebond (NPB) und der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

„Meine Kolleginnen und Kollegen freuen sich auf die Gespräche und Diskussionen mit unseren Pendants aus unseren Nachbarländern. Auf der 15. GdP-Bundesjugendkonferenz im April haben wir eine ganze Reihe von Beschlüssen gefasst, wie wir uns künftige Polizeiarbeit vorstellen. Da geht es um Ausstattungsfragen, soziale Arbeitsbedingungen, Prävention, Digitaltechnik und die Bekämpfung von Schwer- und Schwerstkriminalität. Ich jedenfalls bin sehr gespannt, wie unsere europäischen Kolleginnen und Kollegen ticken, ob sie ähnliche Vorschläge für ihre polizeiliche Zukunft mitbringen, und wo wir künftig über die Grenzen hinweg polizeilich aber auch gewerkschaftlich zusammenarbeiten können“, sagte Niels Sahling, GdP-Bundesjugendvorsitzender, am Freitag in Hamburg.