„Gute Präventionsarbeit leistet wichtigen Beitrag für starke Demokratie und sicheren Staat“

11. Juni 2018 | Themenbereich: Prävention, Sachsen | Drucken

Ministerpräsident Michael Kretschmer hat den Stellenwert einer guten und wirksamen Präventionsarbeit für die Gesellschaft hervorgehoben.

„Gute Präventionsarbeit leistet einen wichtigen Beitrag für eine starke Demokratie und einen sicheren Staat, in dem wir anständig und respektvoll miteinander umgehen“, sagte der Regierungschef am Montag in Dresden bei der Eröffnung des 23. Deutschen Präventionstages.

Kretschmer sagte weiter: „Eine wehrhafte Demokratie braucht beides: die gute Zusammenarbeit von Polizei und Justiz gegen Straftäter, Gewalt und Extremismus – und eine breit aufgestellte Prävention durch Hilfen und Aufklärung.“

In dem Zusammenhang dankte er dem Landespräventionsrat Sachsen unter dem Vorsitz von Innenminister Roland Wöller für die Arbeit. Der Landespräventionsrat koordiniert unter anderem Förderprogramme wie das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“. Zugleich verwies Kretschmer auch auf die aktuellen von der Staatsregierung in den Blick genommenen Maßnahmen, die dabei helfen sollen, die Präventionsarbeit im Freistaat weiter zu stärken.

Als Beispiele nannte er den Ausbau der politischen Bildung an Schulen im Freistaat sowie die Zusammenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung mit den Volkshochschulen. “Politische Bildung ist mehr als ein Lernfach – sie ist Grundlage für eine Streitkultur, die unsere demokratische Grundordnung anerkennt“, betonte er.

Kretschmer erinnerte auch daran, dass an der TU Chemnitz noch in diesem Jahr ein neuer Studiengang Präventionsmanagement eingerichtet wird.

Zum 23. Deutschen Präventionstag, der erstmals nach zehn Jahren wieder in Sachsen ausgerichtet wird, werden rund 2.000 Fachteilnehmer erwartet. Das Thema in diesem Jahr lautet „Gewalt und Radikalität: Aktuelle Herausforderungen für die Prävention“.