Schusswaffengebrauch ist Ultima Ratio der Polizei

4. Juni 2018 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Polizei | Drucken

„Polizisten können immer wieder in die Situation kommen, auch auf Menschen schießen zu müssen“, erklärt Innenminister Lorenz Caffier anlässlich des polizeilichen Einsatzes in Rostock, bei dem eine Polizistin von der Schusswaffe Gebrauch machen musste und ergänzt: „ Oberstes Ziel professioneller Polizeiarbeit ist selbstverständlich immer die Konfliktlösung ohne Gewalt. Aber ebenso gehört zur professionellen Polizeiarbeit auch der Einsatz der Schusswaffe, wenn die Voraussetzungen dafür vorliegen. Nach dem bisher bekannten Kenntnisstand zum Einsatz in Rostock hat die Polizeibeamtin die Situation in Sekundenbruchteilen als Notwehrlage eingeschätzt, eine schwierige Entscheidung getroffen und vermutlich Schlimmeres verhindert.“

Im Jahr 2017 wurde von der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern die Schusswaffe 1.227-mal im Einsatz zum Töten gefährlicher, kranker oder verletzter Tiere eingesetzt. In einem Fall wurde 2017 der polizeiliche Schusswaffengebrauch gegen Sachen zur Verhinderung der Flucht nach einer Straftat registriert, infolge dessen keine Personen verletzt wurden.