Baufreigabe für die Erweiterung des Polizeipräsidiums Heilbronn

23. Mai 2018 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Polizei | Drucken

Das Moltkeareal in Heilbronn soll zum Hauptsitz des Polizeipräsidiums werden. Mit dem Erweiterungsbau bekommt das Polizeipräsidium Heilbronn ein topausgestattetes Führungs- und Lagezentrum. Das Land hat jetzt die Baufreigabe für den 26,5 Millionen Euro teuren Bau erteilt.

Das Ministerium für Finanzen hat die Baufreigabe für die Erweiterung des Polizeipräsidiums Heilbronn erteilt. Die Gesamtbaukosten liegen bei rund 26,5 Millionen Euro. „Die Erweiterung macht die Polizeistrukturreform für die Bürgerinnen und Bürger in Heilbronn auch baulich sichtbar“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann anlässlich der Baufreigabe. „Wir nehmen ordentlich Geld in die Hand und bauen das Moltkeareal zum Hauptsitz des Polizeipräsidiums aus. So schaffen wir bestmögliche Voraussetzungen für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger“, so die Ministerin. Gut zwei Jahre nach der Wettbewerbsentscheidung wird der Siegerentwurf vom Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Heilbronn, umgesetzt. Mit der Erweiterung werden optimale bauliche und technische Bedingungen für die Arbeit der Polizei geschaffen.

„Mit dem Erweiterungsbau bekommt das Polizeipräsidium Heilbronn ein topausgestattetes Führungs- und Lagezentrum. Damit wird die Polizei polizeiliche Groß- und Einsatzlagen künftig noch besser bewältigen. Auch in diesem Bereich ist Heilbronn dann in der Spitzengruppe!“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Der Erweiterungsbau wird als sechsgeschossiger quadratischer Bau in direkter Nachbarschaft zum bestehenden Gebäude der ehemaligen Polizeidirektion Heilbronn erstellt und im Erdgeschoss an das Bestandsgebäude angebunden. Auf rund 3.900 Quadratmeter Nutzfläche werden das Führungs- und Lagezentrum (FLZ), Büros für die Bediensteten und Schulungsräume untergebracht. Nach der Fertigstellung wird das Polizeipräsidium Heilbronn künftig an zwei Standorten untergebracht sein. Bislang sind es vier Standorte.

Mit den Arbeiten am Erweiterungsbau soll Ende 2018 begonnen werden. Es ist vorgesehen, das Gebäude 2022 fertigzustellen.