Auf dem Campus der Deutschen Hochschule der Polizei summt es – Die Polizeibienen sind angekommen

17. Mai 2018 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Tagesnew | Drucken

Imkern als praktischer Naturschutz liegt im Trend. Auch die Deutsche Hochschule der Polizei (DHPol) möchte ihren Beitrag dazu leisten, Bienen einen Lebensraum zu geben. Auf dem Campus in Münster Hiltrup wurden im Mai 2018 imkernden Polizisten daher geeignete Standorte für ihre Bienenstöcke zur Verfügung gestellt.

Am 16.05.2018 wurden die „Polizeibienen“ an der DHPol von den Kindern der Kita-Gruppe Hiltrup-West begrüßt. Die Studierenden Karsten Koutsky und Dr. Jürgen Brandl brachten das Projekt an die Hochschule. Präsident Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange war von der Idee, den Polizeibienen einen Platz auf dem weitläufigen Gelände der Hochschule zu geben, sofort begeistert.

Gemeinsam mit der Hochschulverwaltung und den Personalräten wurde der Weg für die Aufstellung der Bienenstöcke schnell geebnet. Imkernde Polizisten wollen mit den Polizeibienen einen ökologischen Beitrag leisten und vor allem das Bewusstsein für die massive Bedrohung dieser nützlichen Insekten wecken. Pestizide, Krankheiten und Monokulturen setzen den Bienen zu und nehmen ihnen die Lebensgrundlage. Täglich müssen in Deutschland artenreiche Wiesenflächen in der Größenordnung von ca. 100 Fußballfeldern weichen und werden zu Ackerflächen, Baugebieten und Straßen umgewandelt.

ie Polizeiimker wollen diesem Trend entgegenwirken, indem sie die Thematik in die Öffentlichkeit tragen und ihre Mitmenschen und Kollegen sensibilisieren. Durch die Aufstellung von Bienenstöcken auf dem Gelände von Polizeieinrichtungen soll der Lebensraum der Bienen wieder wachsen. Das ist umso wichtiger, da wir alle von einem intakten Ökosystem abhängen.

Aber Angst vor den Bienen müssen weder die Studierenden der Hochschule noch die Beschäftigten auf dem Campus haben, da die Bienen in die nahegelegenen Gärten, Grünflächen und Wälder fliegen und nicht in die Hörsäle und Büros. Falls die Polizeibienen genügend Honig sammeln, soll dieser sogar verkauft werden. Ein Teil des Erlöses soll für gemeinnützige Projekten gespendet werden.

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