Landesweiter KDD auf der Zielgeraden!

15. Mai 2018 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen, Schleswig-Holstein | Drucken

 

Innenstaatssekretär Torsten Geerdts sieht gute Chancen zur Umsetzung der BDK-Initiative
In den letzten Wochen konnte der BDK zunächst den CDU-Fraktionsarbeitskreis Innen & Recht und anschließend auch den Innenstaatssekretär Torsten Geerdts von der Notwendigkeit landesweiter Kriminaldauerdienste überzeugen.

Der Staatssekretär hatte den BDK eingeladen, um mit ihm über die Einführung flächendeckender Kriminaldauerdienste zu sprechen. Von der CDU im letzten Landtagswahlprogramm konkret angekündigt, gibt auch der Koalitionsvertrag vor, eine gleichmäßige Verfügbarkeit der Polizei im ganzen Lande zu gewährleisten. Das ist in Bezug auf den 1. Angriff der Kriminalpolizei nach wie vor nicht der Fall. Es herrscht ein buntes Bild: Von klassischen Bereitschaftsbeamten, die alle paar Wochen zuhause, auf der Dienststelle oder in einem kriminalpolizeilichen Präsenzdienst ihre Einsätze erwarten bis hin zu Kriminaldauerdiensten ist bald alles dabei.

Der BDK konnte seine vielfältigen Argumente präsentieren und anhand der Ergebnisse aus der repräsentativen BDK-Online-Umfrage zu KDD und BvD überzeugend die Vorteile darlegen, die flächendeckende Kriminaldauerdienste mit sich bringen. Herr Geerdts zeigte sich aufgeschlossen und sieht gute Chancen für eine Umsetzung, wenn auch die bis Ende Mai auf Landesebene arbeitende „AG KDD“ zu vergleichbaren Ergebnissen kommen sollte. Nach Ansicht des Staatssekretärs muss dann im Anschluss daran geprüft werden, wie das dazu zusätzlich erforderliche Personal bereitgestellt werden könnte.

Innenstaatssekretär Torsten Geerdts bedankte sich nach dem Treffen ausdrücklich bei allen Beteiligten:

„Es war ein sehr gutes Gespräch mit dem Bund Deutscher Kriminalbeamter (bdk). Dabei ging es u.a. um das Thema Kriminaldauerdienst. Für mich ist es in diesem Zusammenhang besonders wichtig, die Beweissituation und damit die Aufklärungsquote zu verbessern, die Fachlichkeit noch weiter zu steigern und eine noch größere Bürgernähe zu erreichen. Es war ein wichtiger und offener Gedankenaustausch, für den ich sehr dankbar bin!“

Dem können wir uns nur anschließen!

Schon im März konnte eine BDK-Delegation gemeinsam mit Vertretern des ZKD Lübeck den CDU-Fraktionsarbeitskreises Innen & Recht überzeugen. Die anwesenden Abgeordneten

Barbara Ostmeier (Uetersen, Wedel)

Tim Brockmann (Plön-Ostholstein)
Claus Christian Claussen (Stormarn-Nord)
Hans-Jörn Arp (Steinburg-West)
Heiner Rickers (Steinburg-Ost)
Wolf Rüdiger Fehrs (Neumünster-Boostedt)
Hans Hinrich Neve (Rendsburg)

aus den verschiedenen Wahlkreisen erhielten ein aufschlussreiches Bild von der Arbeit des Kriminaldauerdienstes in Lübeck und den gravierenden Vorteilen gegenüber dem klassischen Bereitschaftsdienst. In der Diskussion konnten alle Nachfragen beantwortet und die politische Unterstützung unseres Anliegens mitgenommen werden.