Ruhestandsausweis für ehemalige Angehörige der Polizei

2. Mai 2018 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Ehemalige Angehörige der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen (Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte, Verwaltungsbeamtinnen und -beamte sowie Regierungsbeschäftigte) sollen bei Pensions- bzw. Renteneintritt einen Ruhestandsausweis in Form einer Scheckkarte erhalten. Der Ruhestandsausweis soll die Wertschätzung und das Zugehörigkeitsgefühl der ehemaligen Kolleginnen und Kollegen zur Polizei auch nach dem aktiven Dienst steigern. Zudem soll den Ruheständlern durch den Ausweis die Kontaktaufnahme zu Polizeidienststellen erleichtert werden.
Der Ruhestandsausweis dient jedoch lediglich als Nachweis dafür, dass die Besitzerin bzw. der Besitzer des Ausweises ehemalige Angehörige bzw. ehemaliger Angehöriger der Polizei des Landes NRW ist. Hoheitliche oder vollzugspolizeiliche Befugnisse werden durch den Ausweis explizit nicht eingeräumt.
Wie erhalte ich den Ruhestandsausweis?
Ehemalige Angehörige der Polizei NRW, die Interesse an einem Ruhestandsausweis haben, müssen einen formlosen Antrag an die letzte (personalaktenführende) Dienstbehörde stellen. Ausgestellt wird der Ausweis sodann durch das LZPD NRW. Ein entsprechender Musterantrag steht auf unserer Homepage www.gdp.de/NRW zum Download bereit.

Welche Daten befinden sich auf dem Ausweis und wie wird dieser aussehen?

Auf dem Ruhestandsausweis werden die notwendigen personenbezogenen Daten (Name, Vorname, Ausweisnummer und Ausstellungsdatum) gespeichert. Name und Vorname der Inhaberin bzw. des Inhabers, die Aufschrift „Ruhestandsausweis der Polizei Nordrhein-Westfalen“ sowie die Kartennummer zur Identifizierung des Ausweises sind auf der Vorderseite der silber-grauen Scheckkarte vermerkt. Die Rückseite trägt die ausstellende Behörde, das Ausstellungsdatum, das Unterschriftenfeld sowie den Hinweis, dass die Karteninhaberin bzw. der -inhaber über keine hoheitlichen Befugnisse verfügt.

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